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Ein fabel­haf­ter Wettbewerb!

Wett­be­werb für Schreib-Kol­lek­tive und krea­tive Gruppen

Anläss­lich des 300. Geburts­tags des sati­risch – humor­vol­len Dich­ters der Auf­klä­rung J.F.W. Zacha­riä 2026 – dem „Lieb­ling aller Göt­ter“, wie Goe­the ihn nannte – ver­an­stal­ten die Geburts­stadt Bad Fran­ken­hau­sen und die Fran­ken­häu­ser Fest­spiele einen Fabel-Wett­be­werb. Teil­neh­men kön­nen bestehende und neue Schreib-Kol­lek­tive und krea­tive Grup­pen jeden Alters. Jede Gruppe erhält eine Aner­ken­nung. Eine Jury wählt zum Finale am 26. Sep­tem­ber 2026 drei Geld­preise aus.

Worum geht es?

Was wäre, wenn Tiere über uns spre­chen wür­den? Der Fabel­dich­ter J.F.W. Zacha­riä (1726 – 1777) hat es vor­ge­macht: Mit Witz und Scharf­sinn schrieb er Fabeln, um die Macken und Eitel­kei­ten sei­ner Mit­men­schen zu ent­lar­ven. An diese Tra­di­tion knüp­fen wir an und suchen: Eure Gruppe, eure Per­spek­tive, eure Geschichte.

Aber warum sollte man sich heute noch mit Fabeln aus dem 18. Jahr­hun­dert beschäf­ti­gen? Ganz ein­fach: Die Fabeln von J.F.W. Zacha­riä haben heute noch Gül­tig­keit. Er hielt sei­nen Zeit­ge­nos­sen das Spiel­bild in Tier­ge­stalt vor. In unse­rer Welt vol­ler Fake News und Fil­ter­bla­sen ist Zacha­riäs Blick heute aktu­el­ler denn je: 

Er sen­si­bi­li­siert uns, hin­ter die Fas­sade zu schauen und zu hin­ter­fra­gen, wer uns gerade aus wel­chem Grund etwas „ver­kau­fen“ will; wer auf unsere Kosten sei­nen Vor­teil sucht, oder wer bloß ein Selbst­dar­stel­ler ohne Cha­rak­ter ist. Zacha­riäs Fabeln sind sati­risch, ehr­lich und direkt.

Gemein­sam schreibt es sich besser

Schrei­ben wird oft als ein­same Arbeit ange­se­hen – doch bei uns ist das Gegen­teil der Fall. In der gemein­sa­men Dis­kus­sion ent­ste­hen Ideen, auf die man alleine nie gekom­men wäre. Ihr wer­det mer­ken, wie span­nend es ist, ver­schie­dene Sicht­wei­sen zu einer Story zu ver­schmel­zen. Jeder bringt seine Stär­ken ein. Wer gut mit Wor­ten ist, schreibt; wer Rhyth­mus im Blut hat, macht den Sound; wer visu­ell denkt, gestal­tet das Bild. In der Gruppe lernt ihr, eure Mei­nung zu ver­tre­ten, Kom­pro­misse zu fin­den und gemein­sam eine »Mes­sage« zu for­mu­lie­ren, hin­ter der ihr alle steht.

Warum eigent­lich Tiere?

Viel­leicht fragt ihr euch: Warum über Tiere schrei­ben? Die Tier­fa­bel hat zwei unschätz­bare Vor­teile: Tiere funk­tio­nie­ren wie ein Fil­ter. Wenn ein Fuchs schum­melt oder ein Pfau über­trie­ben stolz ist, kön­nen wir über die Wahr­heit dahin­ter lachen, ohne dass sich jemand direkt per­sön­lich ange­grif­fen fühlt. Die Maske erlaubt eine Ehr­lich­keit, die im All­tag oft schwer­fällt. Ein wei­te­rer Vor­teil: Jeder weiß sofort, wofür z.B. der Wolf oder das Schaf steht. Diese Sym­bole hel­fen uns, kom­plexe mensch­li­che Situa­tio­nen auf den Punkt zu bringen.

1. Euer Work­shop: Gemein­sam zur fer­ti­gen Fabel

Wir brin­gen das Hand­werk zu euch. Wenn ihr euch als Gruppe (Schul­klasse, AG, Ver­ein oder Freun­des­kreis) anmel­det, besucht euch ein erfah­re­ner Autor für einen 45 – 90-minü­ti­gen Work­shop, je nach­dem, wie­viel Zeit ihr habt. Das Ziel: Am Ende der Ses­sion hal­tet ihr eure eigene, moderne Fabel in den Händen.

Euer Work­shop­lei­ter – Mau­rice Ghaedi Bar­de­hei 

Mau­rice wurde 1980 in Bad Fran­ken­hau­sen gebo­ren, mit 9 Jah­ren zog er aus Bad Fran­ken­hau­sen weg, ver­brachte aber immer seine Ferien dort. Mau­rice lebt in Ber­lin. Er ist Lyri­ker, Illu­stra­tor, Phi­lo­soph und Pod­ca­ster. Sein Schrei­ben ist eine Reise durch Poe­sie, Gesell­schaft und das wahre Mensch-Sein: „Worte sind das Werk­zeug, Ver­bin­dung ist das Ziel. Worte sind für mich keine blo­ßen Werk­zeuge, son­dern fra­gile Brücken. Ich schreibe, um dem Unge­sag­ten einen Raum zu geben, in dem es atmen kann. Jede Zeile ist eine Suche nach der Essenz des Augen­blicks.“  Mehr Infor­ma­tio­nen: www.maurice-gb.de

2. Euer Pro­jekt: Vom Work­shop auf die Bühne in Bad Fran­ken­hau­sen – Das Finale am Sams­tag, 26. September

Nach dem Work­shop seid ihr krea­tiv gefor­dert: Was pas­siert, wenn ihr eure Fabel ver­tont, bebil­dert oder als Szene zum Leben erweckt? Ob als Song, Comic, Video-Clip oder Per­for­mance – macht aus eurem Text ein Pro­jekt, das eure Hand­schrift trägt. Wir freuen uns dar­auf, dass ihr die Zeit nach dem Work­shop bis zum Finale nutzt, um euer Pro­jekt selb­stän­dig wei­ter zu ent­wickeln – Wei­ter­schrei­ben, Ver­to­nen, Ver­fil­men, mit ver­teil­ten Rol­len spie­len, Zeichnen …

Alle teil­neh­men­den Grup­pen wer­den ein­ge­la­den, ihr Pro­jekt am 26. Sep­tem­ber 2026 in Bad Fran­ken­hau­sen, dem Geburts­ort von J.F.W. Zacha­riä, live zu prä­sen­tie­ren. In Bad Fran­ken­hau­sen fei­ern wir gemein­sam, wie leben­dig die Fabel heute noch sein kann.

Seid ihr bereit?

Mel­det euch als Gruppe jetzt an und sichert euch euren Slot für den Autoren-Workshop!

So geht es:

Der Wett­be­werb fin­det in 2 Etap­pen statt, die auf­ein­an­der aufbauen.

Work­shop bei euch (Anmel­dung bis 1. April 2026)

Ihr mel­det Euch per Mail für den Wett­be­werb an. Wir neh­men mit Euch Kon­takt auf, um den gemein­sa­men Work­shop zu pla­nen. Wenn Ihr schon Wunsch­ter­mine habt, teilt sie uns gerne bei der Anmel­dung mit (z.B. Euer regel­mä­ßi­ges AG-Tref­fen, eine Unter­richts­stunde, ein Ter­min am Wochenende)

Anmel­dung bis 1.4.2026 – Schreibt eine Email an: 

janek@frankenhaeuser-festspiele.de

Die Ergeb­nisse des Work­shops kön­nen wir auf unse­rem Insta­gram-Kanal veröffentlichen.

Finale in Bad Fran­ken­hau­sen (Anmel­dung bis 1. Sep­tem­ber 2026) 

Für die Wei­ter­ar­beit am Pro­jekt erhält jede Gruppe einen klei­nen finan­zi­el­len Zuschuss für die Pro­duk­tion in Höhe von 50 Euro. Mit euerm Pro­jekt mel­det ihr euch für das Finale in Bad Fran­ken­hau­sen an.

Anmel­dung bis 1.9.2026 – Schreibt eine Email an: 

janek@frankenhaeuser-festspiele.de

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