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Name

Hans Tümmler

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 12.3.1906 in Werns­hau­sen bei Schmal­kal­den; † 13.1.1997 in Essen; Sohn eines Bahn­be­am­ten; Stu­dium der Ger­ma­ni­stik und Geschichte in Jena, Ber­lin und Mün­chen; 1928 Dr. phil.; nach 1933 Mit­glied der NSDAP und der SA; 1931 bis 1937 Leh­rer am evan­ge­li­schen Ober­ly­ceum Essen; Gau­fach­schafts­lei­ter der Fach­schaft Pri­vat­schu­len sowie Mit­ar­bei­ter der Gaustelle für Jugend­schrift­tum des NS-Leh­rer­bun­des im Gau Essen; 1937 Dozent an der Hoch­schule für Leh­rer­bil­dung in Frankfurt/Oder; 1938 Direk­tor des Goe­the­schule in Erfurt; 1940–1944 komm. Schrift­lei­ter der ns. Zs. für den Geschichts­un­ter­richt »Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart«; 1944 Habi­li­ta­tion in Halle/Saale; 1948 Über­sied­lung in die bri­ti­sche Besat­zungs­zone nach Essen; Leh­rer; 1957–1969 Ober­stu­di­en­di­rek­tor; 1962 Hono­rar­pro­fes­sor für Geschichte an der Uni­ver­si­tät Köln; 1950–1973 For­schungs­be­auf­trag­ter der Histo­ri­schen Kom­mis­sion bei der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten; 1971–1975 Vize­prä­si­dent der Goe­the-Gesell­schaft in Wei­mar; 1976 Bun­des­ver­dienst­kreuz, Ehren­mitgl; 1990 Ehren­se­na­tor der Aka­de­mie Gemein­nüt­zi­ger Wis­sen­schaf­ten zu Erfurt; lebte in Essen.

Bibliografie

Die Geschichte der Gra­fen von Glei­chen von ihrem Ursprung bis zum Ver­kauf des Eichs­fel­des, ca. 1100–1294, Diss., 1929;

Aus der Fran­zo­sen­zeit der Stadt Frankfurt/Oder 1806–1808, 1938;
Luther und Erfurt, 1942;

Goe­thes Brief­wech­sel mit Chri­stian Gott­lob Voigt, hg., 4 Bde., 1946–1962;

Zu Her­ders Plan einer Deut­schen Aka­de­mie (1787), 1950;
Goe­the im Jenaer Kri­sen­jahr 1803. Ein Bei­trag zur Uni­ver­si­täts­ge­schichte info, 1953;
Aus Goe­thes staats­po­li­ti­schem Wir­ken. Histo­riiche Stu­dien, 1952;
Poli­ti­scher Brief­wech­sel des Her­zogs, Groß­her­zogs Carl August von Wei­mar, hg., 3 Bde., 1954–1973;

Essen. Ein Bild­band, 1954;
Goe­the in Staat und Poli­tik. Gesam­melte Auf­sätze, 1964;

Goe­the, der Kol­lege. Sein Leben und Wir­ken mit Chri­stian Gott­lob von Voigt, 1970;

Essen, so wie es war, 2 Bde., 1973 und 1981;

Frei­herr vom Stein und Carl August von Wei­mar info, 1974;
Das klas­si­sche Wei­mar und das große Zeit­ge­sche­hen. Histo­ri­sche Stu­dien, 1975;

Goe­the als Staats­mann, 1975;

Carl August von Wei­mar, Goe­thes Freund. Eine vor­wie­gend poli­ti­sche Bio­gra­phie, 1978;

Erfurt, so wie es war, 1978;

Deutsch­land, Deutsch­land ueber alles. Zur Geschichte und Pro­ble­ma­tik unse­rer Natio­nal­hymne, 1979;
Ernst August von Gers­dorff. Wei­mars Reform­mi­ni­ster der Goe­the-Zeit, ein Schü­ler des Frei­herrn vom Stein, 1980;
Esse­ner Minia­tu­ren. Gesam­melte Auf­sätze, 1981;

König Lud­wig der Erste von Bay­ern und Caro­line von Heygen­dorf in ihren Brie­fen 1830 bis 1848, 1981;
»Und der Gele­gen­heit schaff´ ein Gedicht!«. Goe­thes Gedichte an und über poli­ti­sche Per­sön­lich­kei­ten sei­ner Zeit, 1984;
Ver­schlun­gene Pfade. Lebens­er­in­ne­run­gen, Bochum 1993;
Wei­mar, Wart­burg, Für­sten­bund, 1776 – 1820. Geist und Poli­tik im Thü­rin­gen der Goe­the­zeit, 1995;
Histo­ri­sche Minia­tu­ren, Auf­satz­samm­lung, mit Diet­rich Grille, 1996;

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