Skip to content

Gespräch mit Ahmad Mansour, Linda Teuteberg Michael Panse und Reinhard Schramm

Wann

24. März 2026 
19:00 – 21:00

Wo

Sen­de­halle Weimar
Hum­boldt­straße 36a, Wei­mar, 99425 

Veranstaltungstyp

Lade Karte …

Unsere offene Gesell­schaft steht unter Druck. Pola­ri­sie­rung, mora­li­sche Auf­la­dung poli­ti­scher Debat­ten und der Ver­lust gemein­sa­mer Maß­stäbe erschwe­ren den Aus­tausch, der für eine leben­dige Demo­kra­tie unver­zicht­bar ist. Wer Fra­gen stellt, ris­kiert Miss­ver­ständ­nisse; wer dif­fe­ren­ziert, wird schnell in Schub­la­den sor­tiert. Gerade des­halb braucht es Stim­men, die Klar­heit schaf­fen, ohne ein­fa­che Ant­wor­ten zu versprechen.

Ahmad Man­sour gehört zu die­sen Stim­men. Der deutsch-israe­li­sche Psy­cho­loge und Autor setzt sich dafür ein, dass Frei­heit, Ver­ant­wor­tung und kri­ti­sches Den­ken nicht zu lee­ren Begrif­fen wer­den. Er spricht über Anti­se­mi­tis­mus, Isla­mis­mus und gesell­schaft­li­che Span­nun­gen – The­men, die Mut ver­lan­gen und die Bereit­schaft, Kom­ple­xi­tät aus­zu­hal­ten. Seine Arbeit zeigt, wie wich­tig es ist, Ideo­lo­gien zu benen­nen, ohne Men­schen pau­schal zu ver­ur­tei­len, und wie ent­schei­dend eine Bil­dung ist, die junge Men­schen stärkt statt verunsichert.

Gemein­sam mit Linda Teu­te­berg, die sich seit lan­gem für Bür­ger­rechte, Rechts­staat­lich­keit und eine offene Debat­ten­kul­tur enga­giert, Prof. Dr. Rein­hard Schramm, Vor­sit­zen­der der Jüdi­schen Lan­des­ge­meinde Thü­rin­gen und Michael Panse, Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­ter des Frei­staa­tes Thü­rin­gen, der sich für gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt stark­macht, wol­len wir dar­über spre­chen, wie demo­kra­ti­sche Gesell­schaf­ten wider­stands­fä­hig blei­ben. Was bedeu­tet Soli­da­ri­tät mit Israel in Zei­ten wach­sen­der Bedro­hun­gen? Wel­che Leh­ren zie­hen wir aus dem Mut der Men­schen im Iran, die für Selbst­be­stim­mung ein­ste­hen? Und wie schüt­zen wir jüdi­sches Leben in Deutsch­land, ohne Frei­heit ein­zu­schrän­ken? Der Abend in Wei­mar lädt dazu ein, Per­spek­ti­ven aus­zu­tau­schen, Wider­spruch aus­zu­hal­ten und gemein­sam dar­über nach­zu­den­ken, wie eine Gesell­schaft aus­sieht, die Viel­falt ermög­licht, ohne Belie­big­keit zu för­dern und Frei­heit ver­tei­digt, indem sie sie lebt.

 

Eine Ver­an­stal­tung der Frie­rich Nau­mann Stif­tung in Koope­ra­tion mit der Stif­tung Sen­de­halle Weimar.

Ein­tritt ist Frei – Spende erbeten!

An den Anfang scrollen