„Heißes Warten auf Elise. Ein freches Lustspiel mit frivolen Gedichten in einem Akt.“
Theaterstück über Liebe und Sexualität um 1800 mit Christian Hill
Wie lustvoll war die Weimarer Klassik, wie erotisch die Jenaer Frühromantik? Das
herzergreifende und herzzerreißende Kammerspiel verspricht erhellende Antworten in den
Schlafzimmern um 1800. Die Epoche der Klassik und Romantik war nicht nur klassisch-
romantisch, sondern auch voller Lust und Leidenschaft. Goethe und sein „Bettschatz“ Christiane
sollen das Ehebett mehrfach bis zur Reparatur gebracht haben, Caroline Schlegel-Schelling
bescheinigten Zeitgenossen eine „politisch-erotische Natur“ und die Schlegel-Brüder sorgten mit
ihrer Urform der Kommune für Klatsch und Tratsch in der Universitätsstadt Jena. Wie Liebe und
Sexualität um 1800 (neu) gedacht und gelebt werden, erzählt dieses Theaterstück in einem Akt.
Der Verfasser des Einmannstückes, Christian Hill, ist zugleich der Schauspieler des
Bühnenstücks. Er hat sich die Rolle quasi auf den Leib geschrieben. Als Museumskurator der
Dornburger Schlösser und im Kirms-Krackow-Haus in Weimar ist er der Zeit um 1800 beruflich
verbunden. Als Co-Autor hat Christian Hill bereits im Buch “Entblättert“ große Namen und ihre
Liebesabenteuer ins Visier genommen und lässt sie im Bühnenstück erneut mit (erotischer)
Poesie zu Wort kommen.
Eintritt frei, Spende erwünscht.
Veranstalter: Literaturmuseum »Theodor Storm« Heilbad Heiligenstadt.