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ERZÄHLSALON: DER GROSSE SCHOCK – WIE OSTDEUTSCHE DIE FOLGEN DER TREUHANDPOLITIK ERLEBTEN
Erinnerungen an die Treuhand-Politik mit Blick auf die Umbrüche in Weimar
Im Mittelpunkt steht das Buch „Der große Schock – Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhand-Politik“, herausgegeben von Katrin Rohnstock. Der Band versammelt persönliche Erinnerungen aus den Transformationsjahren nach 1990 und basiert auf Erzählsalons – einem Veranstaltungsformat, das Menschen die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen in einem geschützten Rahmen zu teilen. Die Geschichten stammen aus unterschiedlichen Regionen Thüringens und stehen beispielhaft für die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen jener Zeit.
Katrin Rohnstock stellt das Buch persönlich vor und gibt Einblicke in seine Entstehung. Ergänzt wird der Abend durch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der Region, die von ihren Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ende des Uranbergbaus und den wirtschaftlichen Umbrüchen der Nachwendezeit berichten. So entsteht ein Gespräch über regionale Geschichte, persönliche Lebenswege und die Frage, wie die damaligen Ereignisse bis heute nachwirken.
Im Anschluss an die Buchvorstellung sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen, eigene Erinnerungen einzubringen oder einfach zuzuhören.
Eintritt frei
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen in Zusammenarbeit mit Rohnstock Biografien und Stiftung Sendehalle Weimar.