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Gespräch mit Steffen Mau, Katrin Sass und Sina Peschke

Wann

7. Sep­tem­ber 2026 
20:00 – 21:30

Wo

Sen­de­halle Weimar
Hum­boldt­straße 36a, Wei­mar, 99425 

Veranstaltungstyp

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SEI MENSCH – IM HIER UND JETZT!
Ein Gesprächs­abend mit

Kat­rin Sass – Schauspielerin
Prof. Stef­fen Mau – Soziologe
Sina Peschke – Journalistin/Gesprächsführung

 
Als Mar­got Fried­län­der als eine der letz­ten Holo­caust Über­le­ben­den im ver­gan­ge­nen Jahr im Alter von 104 Jah­ren starb, gab sie uns ihr Ver­mächt­nis mit – den Appell „Seid Menschen!“

Darin ent­hal­ten ist die Bot­schaft, dass wir und die kom­men­den Gene­ra­tio­nen auf­ein­an­der ach­ten müs­sen, das Gemein­we­sen stär­ken, zusam­men­hal­ten auch in schwie­ri­gen Zei­ten und uns immer wie­der bewusst machen, dass uns nur ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der ein Leben in Frei­heit und Wohl­stand ermög­li­chen kann.

Unser geteil­tes und spä­ter wie­der­ver­ei­nig­tes Land hat nach dem Ende der Nazi-Dik­ta­tur wei­tere enorme Brü­che und Ver­än­de­run­gen erlebt, die heu­tige Gene­ra­tio­nen geprägt haben. Eine der größ­ten Zäsu­ren war der Fall der Mauer 1989 und der Pro­zess der Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands, der uns bis heute gerade in Ost­deutsch­land nach­hal­tig beschäftigt.

Um eine Ahnung zu bekom­men, wohin wir als Gesell­schaft gehen, müs­sen wir uns damit beschäf­ti­gen, wo wir her­ge­kom­men sind. Im hek­ti­schen Tages­ge­schäft geht oft unter, was uns seit der Wie­der­ver­ei­ni­gung geprägt hat. Was hat das mit den Men­schen gemacht, die seit­her in per­ma­nen­tem Trans­for­ma­ti­ons­druck leben? Was hat uns stark gemacht? Warum emp­fin­den wir heute eine solch große Spal­tung und Into­le­ranz in unse­rer Gesellschaft?

Wir möch­ten mit die­ser Reihe Men­schen ins Gespräch brin­gen mit einem neuen For­mat, wel­ches das Mensch­li­che reflek­tiert über die letz­ten 40 Jahre unse­rer gemein­sa­men Geschichte und zeigt, dass „Mensch sein“ auch künf­tig dar­über ent­schei­det, in wel­che Zukunft wir als Gemein­schaft gehen werden.

Eine Ver­an­stal­tung der ACHAVA Fest­spiele Thü­rin­gen in Zusam­men­ar­beit mit der Fried­rich-Ebert-Stif­tung Thü­rin­gen und der Stif­tung Sen­de­halle Weimar.
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