Skip to content

Literaturland Thüringen unterwegs – Lesung und Gespräch mit Emma Braslavsky und Stefan Petermann in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund

Wann

11. Novem­ber 2026 
19:00 – 21:00

Wo

Ver­tre­tung des Frei­staats Thü­rin­gen beim Bund
Anton-Wil­helm-Amo-Straße 64, Ber­lin, 10117 

Veranstaltungstyp

Lade Karte …

»Angst­voll und leicht sehn­süch­tig« – Lesung mit Emma Braslavsky 

»Diese lange Zeit in der Sonne« – Lesung mit Ste­fan Petermann

Mode­ra­tion und Gespräch: Jens Kirsten

 

2025 erschien das Buch »Angst­voll und leicht sehn­süch­tig«. Eine der vier Autorin­nen ist Emma Bras­lavsky. Vier Geschich­ten rund um Sci-Fi und Spe­cu­la­tive Fic­tion loten aus, wel­che Zukünfte sich dem Land ent­locken las­sen. Aus Deutsch­land, der Schweiz und Luxem­burg kom­men die lite­rarischen Stim­men, die davon erzäh­len, was mög­lich ist ab­seits die­ser einen Rea­li­tät. Wenn Luxem­burg-Stadt zum Set­ting einer Gam­ing-Show wird, wenn die Kase­mat­ten zum Weltraumbahn­hof wer­den, wenn statt der Regie­rung ein Kon­zern das Sagen hat, wenn ein neues Mit­ein­an­der zwi­schen den Spe­zies erforscht wird, dann gelingt es der Lite­ra­tur, ihr Ver­sprechen einzu­lösen: in Wel­ten zu füh­ren, in denen alles eine Frage der Ima­gi­na­tion und sprach­li­chen Frei­mü­tig­keit ist.

Emma Bras­lavsky wurde 1971 in Erfurt gebo­ren. Sie stu­dierte an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin, 1995 an der Lomo­no­sov-Uni­ver­si­tät in Mos­kau, 1997 an der Viet­nam Natio­nal Uni­ver­sity in Ho Chi Minh City und eben­dort am Col­lege of Social Sci­en­ces and Huma­ni­ties. Anschlie­ßend war sie frei­be­ruf­lich für Film­pro­duk­tio­nen und Aus­stel­lungs­pro­jekte tätig. 2002 grün­dete sie das »papi­rossa – netz­mu­seum für Spra­che« mit der ame­ri­ka­ni­schen Über­set­ze­rin und Autorin Isa­bel Fargo Cole. Sie ist Mit­be­grün­de­rin und Vor­stands­vor­sit­zende des Kunst­ver­eins »GdK – Gale­rie der Kün­ste e.V.« in Ber­lin und lehrt seit 2004 freie Dozen­tin für Medi­en­wis­sen­schaf­ten in Ber­lin. Für ihre lite­ra­ri­sche Arbeit erhielt sie unter ande­rem 2007 den Franz-Tum­ler-Lite­ra­tur­preis, 2007 den Uwe-John­son-För­der­preis und 2025 den Thü­rin­ger Lite­ra­tur­preis. Sie lebt in Berlin.

2026 erschien Ste­fan Peter­manns Erzäh­lungs­band »Diese lange Zeit in der Sonne« im Mit­tel­deut­schen Ver­lag Halle. Nachts schreit ein Mann und kann nicht mehr damit auf­hö­ren. Eine Frau bleibt ste­hen und will nicht wei­ter­ge­hen. Ein Vater dis­ru­piert sein Haus. Eine Mut­ter führt ihr Kind in die Glet­scher­höh­len der Ark­tis. Ein Sohn baut das World Trade Cen­ter aus But­ter nach. Eine Toch­ter erfin­det aus Liebe ein töd­li­ches Spiel. Haie schwim­men in den vier­ten Stock. Eine App gelei­tet durch den Welt­un­ter­gang. Jemand schreibt um sein Leben oder einen ersten guten Satz. Und eine liest das letzte aller Bücher …
Die­ser ins­ge­samt dritte Erzähl­band von Ste­fan Peter­mann ent­hält laut eige­ner Aus­kunft des Autors ›Frag­mente von Ver­gnü­gen‹, Geschich­ten, die berüh­ren und stau­nen machen, samt Blen­den ins Künf­tige. Und im Kern aller Texte steht die Liebe.

Ste­fan Peter­mann, geb. 1978 in Werdau/Sachsen, lebt in Wei­mar. Er stu­dierte Medi­en­ge­stal­tung an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und schreibt Romane, Erzäh­lun­gen, Hör­spiele und Dreh­bü­cher. Für seine Texte wurde er viel­fach aus­ge­zeich­net, u. a. mit dem MDR-Lite­ra­tur­preis und dem Publi­kums­preis des open mike. Zuletzt erschie­nen „Der weiße Glo­bus“ (2017) und „Jen­seits der Per­len­kette (2020, mit Yvonne Andrä).

 

Eine Ver­an­stal­tung des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes in Zusam­men­ar­beit mit der Ver­tre­tung des Frei­staats Thü­rin­gen beim Bund. Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Thü­rin­ger Staats­kanz­lei und des Thü­rin­ger Mini­ste­ri­ums für Bil­dung, Wis­sen­schaft und Kultur.

Ein­tritt: Nur auf Ein­la­dung der Ver­tre­tung des Frei­staats Thü­rin­gen beim Bund.

An den Anfang scrollen