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Name

Manfred Schröter

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 1935 in Nord­hau­sen; 1951 aus polit. Grün­den von der Hum­boldt-Ober­schule Nord­hau­sen ver­wie­sen; Lehre als Lei­nen- und Baum­woll­we­ber in Blei­che­rode; Abitur 1955, spä­ter Aner­ken­nung als »ver­folg­ter Schü­ler«; Stu­dium der Human­me­di­zin in Halle/Saale und Leip­zig; Staats­examen; 1960 Dr. med.; nahezu 30 Jahre Fach­arzt für All­ge­mein­me­di­zin und Hygiene im Kreis Nord­hau­sen; seine erste Publi­ka­tion »Die Zer­stö­rung der Stadt Nord­hau­sen und das Kriegs­ende in der Graf­schaft Hohen­stein 1945«, die 1985 erschei­nen sollte, wurde trotz vor­lie­gen­der Druck­ge­neh­mi­gung auf Ver­an­las­sung des MfS beschlag­nahmt und ein­ge­stampft, sie erschien erst 1988 mit Ände­run­gen; 1990 bis 1994 Bür­ger­mei­ster der Stadt Nord­hau­sen; erster Prä­si­dent des Gemeinde- und Städ­te­bun­des Thü­rin­gen; anschlie­ßend Errich­tungs­be­auf­trag­ter und Direk­tor einer klei­nen Lan­des­be­hörde in Thü­rin­gen; beruf­li­cher Ruhe­stand seit 2002; fort­be­stehen­des Man­dat als Mit­glied des Stadt­ra­tes Nord­hau­sen bis zur Nie­der­le­gung aus Alters­grün­den Ende 2011; Ernen­nung zum Ehren­mit­glied des Stadt­ra­tes von Nord­hau­sen; lebt in Nord­hau­sen.

Bibliografie

Die Zer­stö­rung der Stadt Nord­hau­sen und das Kriegs­ende in der Graf­schaft Hohen­stein 1945, 1988;
45 Jahre Leben unter kom­mu­ni­sti­scher Herr­schaft in Nord­hau­sen, Herz­berg 1991;
Die Ver­fol­gung der Nord­häu­ser Juden 1933 bis 1945, Bad Lau­ter­berg 1992, erw. NA u.d.T. »Das Schick­sal der Nord­häu­ser Juden 1933 bis 1945«, Nord­hau­sen 2013;
zahl­rei­che Auf­sätze und Bei­träge zu regio­nal­ge­schicht­li­chen The­men in regio­na­len Zeit­schrif­ten und Peri­odika seit 1990

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