Skip to content

Podiumsgespräch mit Astrid Fischer, Matthias Herbst und Marcel Wicher

Wann

22. April 2026 
18:00 – 21:00

Wo

Kai­ser­werke Gera
Rudolf-Die­ner-Straße 4, Gera, 07545 

Veranstaltungstyp

Lade Karte …

Wider­sprüch­li­cher Staat DDR. Warum blei­ben und was nun?

Podi­ums­ge­spräch mit Astrid Fischer, Mat­thias Herbst und Mar­cel Wicher 

 

Auf der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät sind Jugend­li­che und Erwach­sene oft damit kon­fron­tiert, ihre Wege zwi­schen Anpas­sung und Auf­leh­nung aus­zu­lo­ten – ein Pro­zess, der in Dik­ta­tu­ren oft nur ein­ge­schränkt mög­lich ist. Aus­reise- und Flucht­ge­dan­ken, aber auch der unbe­dingte Wille zu blei­ben und aktiv an einem „bes­se­ren“ Sozia­lis­mus mit­zu­wir­ken, spie­len in die­sem Aus­hand­lungs­pro­zess mit sich selbst häu­fig eine wich­tige Rolle. Was hat es bedeu­tet, oppo­si­tio­nell zu sein oder in selbst geschaf­fe­nen Nischen einer repres­si­ven Gesell­schaft zu leben? Wel­che Sehn­süchte und Äng­ste gab es? Wie sah der Hand­lungs­raum aus zwi­schen poli­ti­scher Kri­tik und jugend­li­chem Leicht­sinn, zwi­schen muti­ger Aktion, tak­ti­scher Vor­sicht und dem Rück­zug ins Private?

Was in den 1980er Jah­ren in Gera ihre eige­nen Wege waren, beschrei­ben die drei Podi­ums­gä­ste. Astrid Fischer – enga­giert in der Umwelt­gruppe im Kul­tur­bund und in der Frau­en­gruppe inner­halb der Basis­gruppe Wei­mar, Mat­thias Herbst – Ver­haf­tung wegen Her­stel­lung und Ver­brei­tung pazi­fi­sti­scher Flug­blät­ter und Mar­cel Wicher – Mit­glied der Herms­dor­fer Punk­band „Ulrike am Nagel “.

 

Ver­an­stal­ter: Gedenk­stätte Amt­hor­durch­gang in Koope­ra­tion mit der Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung Thüringen.

An den Anfang scrollen