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Lesung und Gespräch mit den Autorinnen Alma-Emilia Jahn und Paula Susanne Straube

Wann

2. Okto­ber 2026 
10:00 – 12:00

Wo

Stadt­bi­blio­thek »Hein­rich Heine« Gotha
Fried­rich­straße 2–4, Gotha, 99867 

Veranstaltungstyp

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„Post­wen­de­kin­der“ – Lesung und Gespräch mit den Autorin­nen Alma-Emi­lia Jahn und Paula Susanne Straube 

Auch mehr als 35 Jahre nach der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung exi­stiert noch immer eine ima­gi­näre Grenze zwi­schen Ost und West, die sogar die nach der Wende gebo­rene Gene­ra­tion spürt. Sie macht sich nicht nur in sozia­len und kul­tu­rel­len Unter­schie­den bemerk­bar, son­dern auch in Bezug auf Ein­kom­men, Ver­mö­gen und Jobchancen.
Im Buch „Post­wen­de­kin­der“ erkun­den 34 AutorIn­nen und Künst­le­rIn­nen in Form von per­sön­li­chen Erzäh­lun­gen, Essays und visu­el­len Bei­trä­gen ihre (post-)sozialistische Prä­gung und die Ambi­va­len­zen ihres Ost­deutsch-Seins, the­ma­ti­sie­ren die bis heute sicht­ba­ren struk­tu­rel­len Brü­che, die mit dem Bei­tritt der DDR zur BRD ein­her­gin­gen, hin­ter­fra­gen die recht(sextrem)en Ten­den­zen in Ost­deutsch­land und suchen nach einer soli­da­ri­schen und gleich­be­rech­tig­ten deutsch-deut­schen Zukunft.
Die Lesung aus „Post­wen­de­kin­der“ in der Stadt­bi­blio­thek am Tag der Deut­schen Ein­heit mit zwei der Autorin­nen (aus Gotha und Erfurt stam­mend) ist für Jugend­li­che (ab16 Jahre) gedacht und soll die Mög­lich­keit eröff­nen, über die nach wie vor bestehen­den viel­fäl­ti­gen Dif­fe­ren­zen und Pro­bleme zwi­schen „Ost“ und „West“ zu reflek­tie­ren und zu diskutieren.

Ver­an­stal­ter: Fried­rich-Bödecker-Kreis für Thü­rin­gen e.V. / Geför­dert vom TMBWK.

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