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Lesung mit Kaleb Erdmann

Wann

8. April 2026 
18:30 – 20:30

Wo

Stadt‑, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek Apolda-Wei­ma­rer Land
Dorn­bur­ger Straße 14, Apolda , 99510 

Veranstaltungstyp

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Apold­aer Lese­zeit 2026 – Lesung mit Kaleb Erdmann

 

In sei­nem Roman »Die Aus­weich­schule« ver­ar­bei­tet Kaleb Erd­mann den Amok­lauf am Erfur­ter Guten­berg-Gym­na­sium von 2002.

Er war damals selbst elf Jahre alt und über­lebte die Tat. Das Buch kon­zen­triert sich nicht auf den Täter, son­dern auf das Leben danach. Der Text wech­selt zwi­schen drei Per­spek­ti­ven: dem Kind von damals, dem erwach­se­nen Mann und dem schrei­ben­den Autor. Im Mit­tel­punkt steht die Frage, wie man über ein Trauma schrei­ben kann, wenn man die Gewalt zwar nicht direkt gese­hen, ihre Fol­gen wie Angst und Unruhe aber jah­re­lang gespürt hat. Erd­mann nutzt eine sach­li­che, fast kühle Spra­che, um das jah­re­lange Schwei­gen und die psy­chi­schen Bela­stun­gen darzustellen.

Der 1991 gebo­rene Autor lebt heute in Düs­sel­dorf. Nach sei­nem Erfolg mit »Wir sind Pio­niere« bei Rowohlt ist dies sein zwei­ter Roman. Er zeigt darin ein­dring­lich, dass Erin­nern oft schmerz­haft, aber not­wen­dig ist.

 

Ein­tritt: 5 Euro.

Ver­an­stal­ter: Stadt‑, Kreis- und Fahr­bi­blio­thek Apolda-Wei­ma­rer Land.

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