Skip to content

Lesung, Gespräch und Film über Ingeborg Bachmann

Wann

30. Okto­ber 2026 
17:30 – 19:00

Wo

Gro­ßer Rosen­saal Jena
Für­sten­gra­ben 27, Jena , 07743 

Veranstaltungstyp

Lade Karte …

»FLAMMOLOG« – für Inge­borg Bach­mann. / »MODI DI MORIRE«. Ein Film von Tina-Maria Feyrer

»FLAMMOLOG« – für Inge­borg Bach­mann. Eine Lesung von Lilian Robl und t.b.a.*
»MODI DI MORIRE«. Ein Film von Tina-Maria Feyrer
Künst­le­rin­nen­ge­spräch mit Lilian Robl, t.b.a.* und Tina-Maria Feyrer, mode­riert von Anna Seethaler .

FLAMMOLOG ist ein sze­ni­scher Text über Nach­lass­ver­wal­tung, Edi­ti­ons­pra­xis und die Frage, wer über weib­li­che Autor­schaft ver­fü­gen darf.
Vier Her­aus­ge­ber dis­ku­tie­ren in einer Archiv­sze­ne­rie, wie der frag­men­ta­ri­sche Nach­lass von Inge­borg Bach­mann zu ord­nen und zu ver­öf­fent­li­chen sei. Dabei pral­len edi­to­ri­scher Ehr­geiz, wis­sen­schaft­li­che Rou­ti­nen und Fra­gen nach Pri­vat­heit, Mythos und Ver­ant­wor­tung auf­ein­an­der. Im zwei­ten Teil erscheint eine Bach­mann-nahe Autorin­nen­fi­gur als Gegen­stimme und unter­bricht die Ord­nung des Archivs.

MODI DI MORIRE ist ein poe­tisch-frag­men­ta­ri­scher Film an der Schnitt­stelle von Traum, Ima­gi­na­tion und inne­ren Bildräumen.
Aus­ge­hend von Inge­borg Bach­manns unvoll­endet geblie­be­nem Roman­zy­klus »Todes­ar­ten« ver­bin­det der Film Text­frag­mente Bach­manns gemein­sam mit auf­ge­zeich­ne­ten und teils lite­ra­risch ver­ar­bei­te­ten Träu­men, Bild­ta­bleaus und fil­mi­schen Ver­satz­stücken zu einer asso­zia­ti­ven Collage.
Im Zen­trum steht die Frage nach den Mög­lich­kei­ten weib­li­cher Indi­vi­dua­tion inner­halb gesell­schaft­li­cher und sprach­li­cher Struk­tu­ren und
nach den Todes­ar­ten, die von Bach­mann als Wei­sen des Ster­bens noch im Leben ver­stan­den wer­den, als Pro­zesse von Sprach­lo­sig­keit, Gewalt, Ent­frem­dung und inne­rer Zersetzung.
Der Film nähert sich die­sen The­men nicht illu­stra­tiv, son­dern über atmo­sphä­ri­sche Ver­dich­tun­gen, und frag­men­tierte Wahrnehmungsebenen.
Ver­gan­gen­heit, Erin­ne­rung, Ima­gi­na­tion und Gegen­wart tre­ten dabei in ein insta­bi­les Ver­hält­nis zueinander.

Ein­tritt : kostenlos

Ver­an­stal­ter: Lese-Zei­chen e.V.

An den Anfang scrollen