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Lange Nacht für Günter de Bruyn

Wann

14. März 2026 
18:00 – 22:30

Wo

Thea­ter­haus Jena
Schil­ler­gäß­chen 1, Jena, 07745 

Veranstaltungstyp

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Die­ser welt­um­span­nend leise Ton – Eine Lange Nacht für Gün­ter de Bruyn

 

Gün­ter de Bruyn (1926 – 2020) war einer der wich­tig­sten Schrift­stel­ler in der DDR und im wie­der­ver­ei­nig­ten Deutsch­land, ein Chro­nist des 20. Jahr­hun­derts. Der Roman „Buridans Esel“, als „Glück im Hin­ter­haus“ mit Ute Lubosch, Jutta Wacho­wiak und Die­ter Mann ver­filmt, beschrieb 1968 das Elend eines Man­nes, der sich – auch zwi­schen zwei Frauen – nicht ent­schei­den kann. „Mär­ki­sche For­schun­gen“ und „Neue Herr­lich­keit“ zeich­ne­ten die DDR in Absur­di­tä­ten ihres Wis­sen­schafts­be­triebs – und stell­ten die Rea­li­tät von deren Grün­dungs­my­then mit fei­ner Iro­nie auf die real­so­zia­li­sti­sche Wirk­lich­keits­probe. De Bruyns Arbei­ten zu Jean Paul, Fon­tane und zur Geschichte Preu­ßens öff­ne­ten ihren The­men völ­lig neue Leser­kreise, „Zwi­schen­bi­lanz“ und „Vier­zig Jahre“ sind bis heute gül­tige Glanz­punkte der auto­bio­gra­fi­schen Rück­schau auf das 20. Jahr­hun­dert. Und, nicht neben­säch­lich, Gün­ter de Bruyn war ein fei­ner, zurück­hal­ten­der, nie leicht­fer­tig (ver-)urteilender Mensch.

An sein Leben und Werk erin­nern: sein Sohn Wolf­gang de Bruyn, die Nach­lass­be­ar­bei­ter Carola Wie­mers-Opitz und Michael Opitz, die Nesto­rin der deut­schen Foto­gra­fie Bar­bara Klemm, der Schrift­stel­ler Ingo Schulze, die Schau­spie­ler Hanns Zisch­ler und Jona­than Per­leth sowie das Vor­be­rei­tungs­team um Chri­stine Hans­mann, Matias Mieth und Diet­mar Ebert. Erd­mute Geuther (Flöte) und Jörg Jewan­ski (Gitarre) sind mit Musik von C.P.E. Bach zu hören. Evi Filip­pou (Vibra­phon) und Robert Luca­ciu (Kon­tra­bass) wer­den zu den Tex­ten Gün­ter de Bruyns improvisieren.

Kar­ten gibt es unter die­sem Link.

Ein­tritt / (ermä­ßigt): 18 € / 9 €.

Ver­an­stal­ter: Die „Lange Nacht für Gün­ter de Bruyn“ ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt des Lese-Zei­chen e.V., des Neuen Lese­hal­len­ver­eins e.V., des Ver­eins „Jazz im Para­dies“ e.V., des För­der­ver­eins radio okj e.V. mit dem Thea­ter­haus Jena, Jena­Kul­tur, der Gün­ter-de-Bruyn-Stif­tung und dem Thü­rin­ger Regio­nal­büro der Hein­rich-Böll-Stif­tung e.V.. Sie wird geför­dert durch die reCo­Ver Stif­tung Jena, die Volks­bank Gera-Jena-Rudol­stadt, die Jenaer Bücher­stube und das Mühl­häu­ser Ehe­paar Carola und Dr. Michael Scholl.

 

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