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Kostenlose Künstlerführung im Literaturmuseum »Theodor Storm«

Wann

21. Januar 2026 
15:00 – 16:00

Wo

Lite­ra­tur­mu­seum »Theo­dor Storm« Heil­bad Heiligenstadt
Am Berge 2, Heil­bad Hei­li­gen­stadt, 37308 

Veranstaltungstyp

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Das Lite­ra­tur­mu­seum „Theo­dor Storm“ lädt am 21. Januar um 15 Uhr zu einer Künst­ler­füh­rung durch die aktu­elle Son­der­aus­stel­lung mit dem Titel „Gün­ter Schu­ster – Sta­tio­nen. Arbei­ten mit Mate­rial und Spra­che“ ein. Der in Saar­burg gebo­rene Maler Gün­ter Schu­ster gibt Ein­blicke in die Gedan­ken­welt sei­ner Werke und erklärt seine Kunst­tech­ni­ken. Zu die­ser Ver­an­stal­tung sind alle Inter­es­sier­ten herz­lich ein­ge­la­den. Der Ein­tritt ist kosten­los, eine Vor­anmel­dung ist nicht nötig. Die Son­der­aus­stel­lung ist noch bis Sonn­tag, den 1. Februar, im Lite­ra­tur­mu­seum zu besuchen.

In sei­ner Schaf­fens­viel­falt von ein­zel­nen Objek­ten aus Papier, Tuch, Pla­nen und Holz bis hin zu Instal­la­tio­nen löst Gün­ter Schu­ster gebrauchte Mate­ria­lien des All­tags aus ihrem ursprüng­li­chen Ver­wen­dungs­zu­sam­men­hang, um sie in eine künst­le­ri­sche Dimen­sion zu über­füh­ren. Dahin­ge­hend insze­niert er Wech­sel­spiele zwi­schen Mate­rial und Spra­che, wor­aus sich ein gro­ßes Spek­trum an Aus­deu­tun­gen für Schu­sters Werke ergibt. Die Son­der­aus­stel­lung im Lite­ra­tur­mu­seum bil­det einen lang­jäh­ri­gen Schaf­fens­pro­zess des Künst­lers ab. Aus die­sem sind unter­schied­li­che Werk­grup­pen ent­stan­den. Eigens für die Aus­stel­lung schuf er je ein Kunst­werk zu zwei Novel­len und einem Gedicht von Theo­dor Storm, und zwar zu „Pole Pop­pen­spä­ler“, „Böt­jer Basch“ und „Halbe Arbeit“.

Gün­ter Schu­ster stu­dierte Kunst an der Uni­ver­si­tät Osna­brück. Dort über­nahm er bis 2002 Lehr­auf­träge, u.a. für Typo­gra­fie und Papier­ge­stal­tung. Seit 1983 ist er als frei­schaf­fen­der Künst­ler tätig. Bereits in der Ver­gan­gen­heit zeigte Schu­ster seine Kunst­werke im Rah­men von Ein­zel­aus­stel­lun­gen in ver­schie­de­nen Städ­ten Deutsch­lands, wie Aachen, Ham­burg und Trier. Genauso waren sie schon inter­na­tio­nal zu sehen, so in Tunis und Mar­ra­kesch. Zusam­men mit sei­ner Ehe­frau, der Sozio­lo­gin Dr. Bir­git Nolte-Schu­ster, betreibt er seit 2015 die Kul­tur­fa­brik am Hagel­turm in Han­no­versch Mün­den, die ihm eben­falls als Pro­du­zen­ten­ga­le­rie dient.

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