Elias Hirschl: Schleifen
»›Schleifen‹ hat vierhundert Seiten und pro Seite mindestens fünf originelle Einfälle, das heißt, in dem Buch stecken mindestens zweitausend originelle Einfälle. Das ist ziemlich beeindruckend und opulent, beinahe verschwenderisch.« Bernhard Heckler, Süddeutsche Zeitung, 29.01.26
»Er macht das so gut und so glaubwürdig und stellt diese Welt auf eine Art dar, dass man wirklich eine Parallelwelt vor sich hat … wahnwitzig und genial … Wittgenstein auf Ecstasy … witzig und blitzgescheit … und einer der spannendsten Texte zum Thema Fake-News, die ich bisher gelesen habe!« Manfred Müller, Österreichische Gesellschaft für Literatur
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.
Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannwettbewerb in Klagenfurth. Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane »Salonfähig« (2021), »Content« (2024) und »Schleifen« (2026). Elias Hirschl lebt in Wien.
15,-/10,-/1,- EUR zzgl. Gebühren
Von September bis November finden im Gewölbekeller der Stadtbücherei Weimar wieder zehn Lesungen der besonderen Art statt. Die Herbstlesereihe europalette26 widmet sich auch in diesem Jahr der europäischen Literatur. Erwartet werden Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine. Die europalette26 bietet ihren Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Autorinnen und Autoren aus verschiedenen europäischen Ländern kennenzulernen. Was eint uns? Was unterscheidet oder trennt uns vielleicht sogar? Empfand eine Slowakin die Wendezeit anders als ein Ostdeutscher, obwohl in beiden ein „Ostblockherz“ schlägt?
Das interessierte Publikum ist herzlich eingeladen, auch nach der Veranstaltung im Gewölbekeller zu verweilen und mit den Autorinnen und Autoren bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.
Veranstalter: Stadtbücherei Weimar