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Eröffnung des literarischen Wanderwegs »Zum Greifen nah die Landschaft – eine literarische Wanderung mit dem Dichter Harald Gerlach«

Wann

3. Mai 2026 
9:30 – 10:00

Wo

Schloss Glücks­burg Römhild
Grie­bel­straße 28, Röm­hild, 98631 

Veranstaltungstyp

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Eröff­nung des lite­ra­ri­schen Wan­der­wegs »Zum Grei­fen nah die Land­schaft – eine lite­ra­ri­sche Wan­de­rung mit dem Dich­ter Harald Gerlach«

 

09:30 Uhr – Fei­er­li­che Eröff­nung des Wan­der­wegs im Schloss Glücksburg

Gruß­worte:

Heiko Bar­tho­lo­mäus, Bür­ger­mei­ster der Stadt Römhild

Beate Meiß­ner, Thü­rin­ger Mini­ste­rin für Justiz, Migra­tion und Verbraucherschutz

Jens Kir­sten, Geschäfts­füh­rer des Thü­rin­ger Literaturrates

 

10:00 Uhr – Wan­de­rung ent­lang des Weges über Haina, Schwa­bach, Klei­ner Gleich­berg, Wald­haus­sied­lung, Steinsburgmuseum.

Die Teil­nahme ist kostenfrei.

 

Zur Eröff­nung am Sonn­tag, dem 3. Mai 2026, 09:30 Uhr im Schloss Glücks­burg, Grie­bel­straße 28, 98631 Röm­hild, spre­chen Heiko Bar­tho­lo­mäus, Bür­ger­mei­ster der Stadt Röm­hild, Beate Meiß­ner, Mini­ste­rin für Justiz, Migra­tion und Ver­brau­cher­schutz und Jens Kir­sten, Geschäfts­füh­rer des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes. Im Anschluss lädt die Stadt Röm­hild dazu ein, den neu eröff­ne­ten Weg gemein­sam zu wan­dern, wobei es meh­rere Punkte ent­lang der Stecke geben wird, die Wan­de­rung zu begin­nen oder zu beenden.

Der Weg führt vom Schloss Glücks­burg über Haina nach Schwab­hau­sen, zum Klei­nen Gleich­berg, von dort zum Steins­burg­mu­seum und von hier unter­halb der Har­ten­burg wie­der nach Röm­hild. 20 Tafeln mit Gedich­ten Harald Ger­lachs bie­ten die Gele­gen­heit, sich mit Ger­lachs Dich­tung und der Land­schaft, um die es darin geht, ver­traut zu machen.

Mit dem Wan­der­weg ehrt die Stadt Röm­hild den Dich­ter und Schrift­stel­ler Harald Ger­lach, der 1940 im schle­si­schen Bunz­lau gebo­ren wurde, 1945 mit sei­ner Fami­lie, die müt­ter­li­cher­seits aus Haina stammte, ins Thü­rin­gi­sche Grab­feld nach Röm­hild kam, wo er auf­wuchs. Neben sei­ner in Röm­hild spie­len­den Erzäh­lung „Das Grau­pen­haus“, das spä­ter ver­filmt wurde, und dem hier the­ma­tisch ange­sie­del­ten Band „Ver­mu­tun­gen um einen Land­strei­cher“ schrieb er zahl­rei­che Gedichte über die Land­schaft des Grab­fel­des und seine Wahl­hei­mat Röm­hild, in der der 2001 in Lei­men bei Hei­del­berg ver­stor­bene Dich­ter auch begra­ben ist.

Sein Dich­ter­freund Wulf Kir­sten schrieb über ihn: Harald Ger­lach erwies sich in den drei Jahr­zehn­ten sei­nes Schaf­fens als ein in allen Gen­res ver­sier­ter Autor. Er suchte sich immer wie­der thü­rin­gi­sche Schau­plätze. Vor allem die bio­gra­phi­schen Sta­tio­nen, von denen er seine Boden­haf­tung bezie­hen konnte, beflü­gel­ten ihn zu einer Viel­zahl von Tex­ten und Büchern, dar­un­ter Erzäh­lun­gen, Romane, Gedichte, Stücke, Opern­li­bretti in Zusam­men­ar­beit mit dem Leip­zi­ger Kom­po­ni­sten Karl Otto­mar Treib­mann, eine Lebens­ge­schichte Fried­rich Schil­lers, die erst nach sei­nem Tod erschien, Hör­spiele, Funk­sen­dun­gen, bio­gra­fi­sche Abrisse, weit ver­streut zahl­rei­che Bei­träge zu Sam­mel­bän­den. Wie welt­hal­tig gerade „Pro­vinz“ sein kann, hat Harald Ger­lach in einem sub­stan­zi­ell über­zeu­gend kom­po­nier­ten Stu­fen­bau hinterlassen.

Nicht zuletzt die­ses umfang­rei­che und künst­le­risch her­aus­ra­gende Werk war für den Frei­staat Thü­rin­gen der Anstoß, das jähr­lich von der Kul­tur­stif­tung Thü­rin­gen ver­lie­hene Lan­des­li­te­ra­tur­sti­pen­dium nach Harald Ger­lach zu benennen.

Harald Ger­lach ist ein Schrift­stel­ler, des­sen Ent­deckung und Wie­der­ent­deckung sich lohnt, ebenso wie die Schön­heit der Land­schaft um Klei­nen und Gro­ßen Gleichberg.

 

Ver­an­stal­ter: Stadt Röm­hild in Zusam­men­ar­beit mit der Gemeinde der Steins­burg­freunde e.V. und dem Thü­rin­ger Lite­ra­tur­rat e.V.

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