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Buchvorstellung und Gespräch mit Ines Geipel und Justus H. Ulbricht

Wann

16. März 2026 
18:00 – 19:30

Wo

Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek Wei­mar / Studienzentrum
Platz der Demo­kra­tie 4, Wei­mar, 99423 

Veranstaltungstyp

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Land­schaft ohne Zeu­gen. Buchen­wald und der Riss der Erinnerung 

Buch­vor­stel­lung und Gespräch mit Ines Gei­pel und Justus H. Ulbricht

 

Auch 80 Jahre nach der Befrei­ung von Buchen­wald ist die Erin­ne­rung an den Holo­caust, an Ver­fol­gung und Ver­nich­tung in bestimm­ten Milieus der „demo­kra­ti­schen Mitte“ zu wenig ver­an­kert. Die Angriffe auf das, was im Land „Gedächt­nis­kul­tur“ heißt, kom­men nicht mehr nur von rechts. Warum?

Ines Gei­pel taucht in ihrem neuen Buch Land­schaft ohne Zeu­gen noch ein­mal in die Ver­gan­gen­heit ein, sucht nach den Quel­len der Lager­welt und befragt die Legen­den nach 1945: von der Auf­ar­bei­tung im Westen bis zum anti­fa­schi­sti­schen Staats­my­thos der DDR.

Das Gespräch zwi­schen Ines Gei­pel und dem Histo­ri­ker Justus H. Ulb­richt ver­sucht, die Leer­stel­len im kul­tu­rel­len Gedächt­nis des wie­der­ver­ei­nig­ten Deutsch­lands aus­zu­lo­ten. Wo und wie begin­nen wir mit der Reno­vie­rung unse­rer Erin­ne­rungs­kul­tur, las­sen den Opfern Gerech­tig­keit wider­fah­ren, ohne die Täter zu ver­ges­sen? Was bedeu­tet der aktu­elle Umbruch in der Erin­ne­rungs­kul­tur? Was muss gesi­chert sein mit Blick auf die deutsch-deut­sche Gedächtnislandschaft?

Eine Ver­an­stal­tung in der Reihe „Über­set­zen! Das ‚Schrei­ber-Sofa‘ im Bücher­ku­bus der Her­zo­gin Anna Ama­lia Bibliothek«.

Ein­tritt frei.

Ver­an­stal­ter: Her­zo­gin Anna Ama­lia Biblio­thek / Klas­sik Stif­tung Weimar.

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