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Gespräch mit Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow

Wann

6. März 2026 
19:30 – 21:00

Wo

Deut­sches Natio­nal­thea­ter Wei­mar / Redoute
Etters­bur­ger Straße 61, Wei­mar, 99427 

Veranstaltungstyp

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»Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten« – Gespräch mit Ilko-Sascha Kowal­c­zuk und Bodo Ramelow

Mode­ra­tion: Ger­linde Sommer

 

Vie­les von dem, was nach 1990 im Osten schief­ge­lau­fen ist, lässt sich aus Ver­säum­nis­sen und Feh­lern im Ver­ei­ni­gungs­pro­zess erklä­ren. Ande­res geht auf über­zo­gene Erwar­tun­gen und ein fal­sches Ver­ständ­nis von Frei­heit zurück. So ist eine toxi­sche Stim­mung ent­stan­den, die immer grö­ßere Teile der Bevöl­ke­rung erfasst – nicht nur im Osten, son­dern auch im Westen. Denn die „neue Mauer“ ver­läuft nicht nur ent­lang der ehe­ma­li­gen deutsch-deut­schen Grenze, son­dern auch zwi­schen den Ver­tei­di­gern der Demo­kra­tie und jenen, die sie – gezielt oder leicht­fer­tig – in Gefahr bringen.

Ilko-Sascha Kowal­c­zuk ist einer der besten Ken­ner der DDR-Geschichte und seit vie­len Jah­ren ein ebenso kri­ti­scher wie klu­ger Beob­ach­ter des Ver­ei­ni­gungs­pro­zes­ses. Die FAZ nannte ihn den „Punk unter den deut­schen Historikern“.

Bodo Rame­low ist seit 1990 in Ost­deutsch­land poli­tisch aktiv und war von 2014 bis 2024 Mini­ster­prä­si­dent in Thü­rin­gen. Die bei­den haben sich zusam­men­ge­setzt, um nach den Ursa­chen für den flä­chen­decken­den Wahl­sieg der AfD in den neuen Bun­des­län­dern und nach den Per­spek­ti­ven für unsere Demo­kra­tie zu fra­gen. Der Zeit­hi­sto­ri­ker und der Poli­ti­ker las­sen es dabei nicht an deut­li­chen Wor­ten feh­len und gelan­gen zu einem sehr dif­fe­ren­zier­ten Bild der deutsch-deut­schen Gegenwart.

Ger­linde Som­mer ist Chef­re­dak­teu­rin der Thü­rin­gi­schen Landeszeitung.

 

Ver­an­stal­ter: Kul­tur­di­rek­tion der Stadt Wei­mar in Koope­ra­tion mit dem Deut­schen Natio­nal­thea­ter und der Staats­ka­pelle Weimar.

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