* 14.10.1790 in Weimar;
† 26.3.1850 in Bremen;
Gymnasium in Weimar;
1810–1812 Studium in Jena und Leipzig;
1813 Dr. phil.;
Hauslehrer auf dem Landgut Emmerichshofen bei Aschaffenburg;
1817–1718 Professor an der Kantonsschule in Chur;
Gymnasialprofessor in Wetzlar;
1823 Prorektor eines Gymnasiums in Frankfurt am Main;
1829 Direktor der Gelehrtenschule in Bremen.
Kaiser Marius Salvius Otho. Eine Biographie, 1815;
Kleine Schwärmer über die neueste deutsche Literatur, 1827;
Commentatio de poetarum Romanorum recitationibus, 1828;
Über die mystischen Tendenzen unserer Zeit, 1829;
Über die Freiheit, ihre Förderungen, ihre Hindernisse und ihre Erscheinung in den Staatsformen. Vier Vorlesungen, 1831;
Freuden und Leiden des Schulmannes, 1831;
Vorlesungen zur Aesthetik, vornehmlich in Bezug auf Goethe und Schiller, 1831;
Die Aesthetik aus dem Gesichtspunkte gebildeter Freunde des Schönen. Zwanzig Vorlesungen, gehalten zu Bremen, 1834–1835;
De laconistis inter Athenienses, 1835;
Goethes Faust. Übersichtliche Beleuchtung beider Teile, zur Erleichterung des Verständnisses, 1836;
Schule und Leben. Vorträge und Abhandlungen pädagogischen Inhalts, 1837;
Goethes Iphigenie und Schillers Tell erläutert, 1839;
Über Predigerwahlen und die notwendigen Eigenschaften eines Predigers. Gelegentliche Betrachtungen, 1842;
Quintus Horatius Flakkus als Mensch und Dichter. Eine Schutz- und Trutzschrift zur Einleitung in seine Werke, 1844;
Öffentliche Reden, 2 Bde., 1845–1846;
Revision des deutschen Schulwesens. Herzensergießungen, 1847;
Die Reinheit und die Flecken des Christentums, sein Bleibendes und sein Vergängliches. Eine Schrift fiir jedermann zur Erleichterung beruhigender Selbstentscheidung in dem gegenwärtigen Glaubenszwiste, 1847;
Klassische Altertumskunde oder Übersichtliche Darstellung der geographischen Anschauungen und der wichtigsten Momente aus dem Innenleben der Griechen und Römer, eingeleitet durch eine gedrängte Geschichte der Philologie, 1848;
Die deutsche Revolution, die National-Versammlung und die Fürsten. Herzensergießungen eines deutschen Mannes aus dem Lehrstande, 1849;
(Herausgaben);
Sämmtliche Gedichte von Christian Friedrich Daniel Schubart, 3 Bde., 1825;
(Übersetzungen);
Grundzüge einer neuen Wissenschaft über die gemeinschaftliche Natur der Völker von Giambattista Vico. Aus dem Italienischen, 1822;
Die elegischen Dichter der Hellenen nach ihren Überresten übersetzt und erläutert, 1826;
Emigrant und Stoiker. Die Sprüche des Theognis und die Satiren des A. Persius Flaccus. Deutsch mit Anmerkungen, 1834;
Griechische Anthologie, metrisch übersetzt, 2 Bde., 1838;
Die Satiren des D. Junius Juvenalis. Übersetzt und erläutert, 1838;