* 28.04.1925 in Effelder/Eichsfeld; † 07.06.2018 in Jena; mit vier Jahren Umzug nach Worbis, wo der Vater eine Hauptlehrerstelle an der katholischen Volksschule übernahm; Besuch des Gymnasiums in Duderstadt; nach dem Abitur Studium für ein Jahr, dann Einberufung als Soldat; nach Kriegsende Studium der Slawistik, Anglistik, Pädagogik in Jena; Diplom-Lehrer an Jenaer Gymnasien; seit 1970 zahlreiche Publikationen in der regionalen und überregionalen Presse zu Themen der Mediävistik, in der Wiss. Zeitschrift der Universität Jena zu Luther, Karlstadt sowie Zeitgenossen; Monographien über Tilmann Riemenschneider, Kunst der Spätgotik und Bauernkrieg; Bildhauerarbeiten für Museen, Kirchen und Einrichtungen; 1991 bis 1999 Redaktionsmitglied der Monatszeitschrift „Eichsfeld“ verbunden mit Beiträgen zur Eichsfeldgeschichte und ihrem Reintegrationsprozeß nach 1990; lebte in Jena.
Tilman Riemenschneider. Zwischen Krummstab und Morgenstern, 1983;
Alt-Worbis. Vom Mainzer Rad zum Preußenadler, Worbis 1989;
Stadtworbiß – Ihro Churfürstl. gndl. Zu Mäyntz Städtlein vnd Gülden Creutz, Worbis 1990;
Erzähltes Alt-Eichsfeld Duderstadt 1991;
Haus & Museum Gülden Creutz Worbis, beheimatet in Stadt und Verwaltungsgemeinschaft, 1992;
Eichsfeld, Hexen und Geschichten, Duderstadt 1994;
Die Riemenschneider im Eichsfeld und am Harz, 2001;
Tilman Riemenschneider – Tatsachen und Hintergründe, 2003;
Spätgotisches Meisterwerk auf fränkischem Siedlungsgrund im eichsfeldischen Dingelstädt, Jena 2003;
Burg Scharfenstein im Eichsfeld – Aus der Geschichte der Burg, Mitautor, Duderstadt 2006;