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Verleihung der Literaturpreise der Deutschen Schillerstiftung

Wann

11. Dezem­ber 2026 
18:00 – 20:00

Wo

Goe­the-Natio­nal­mu­seum Weimar
Frau­en­plan 1, Wei­mar, 99423 

Veranstaltungstyp

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Ver­lei­hung der Lite­ra­tur­preise der Deut­schen Schillerstiftung

 

Die Klas­sik Stif­tung Wei­mar ist stolz, die Lite­ra­tur­gala der Deut­schen Schil­ler­stif­tung aus­zu­rich­ten. Im Goe­the-Natio­nal­mu­seum wer­den am 11. Dezem­ber 2026 fünf Lite­ra­tur­preise ver­lei­hen. Neben den Prei­sen für 2026 wer­den auch die Preise für 2025 ver­lie­hen. Nach dem plötz­li­chen Tod des Kura­to­ri­ums­vor­sit­zen­den der Schil­ler­stif­tung, Prof. Dr. Hans­ge­org Schmidt-Berg­mann, am 3. Sep­tem­ber 2025 war die Preis­ver­lei­hung für 2025 kurz­fri­stig abge­sagt worden.

Mode­rie­ren wird Dr. Frank Simon-Ritz, Direk­tor der Biblio­thek der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar und neuer Kura­to­ri­ums­vor­sit­zen­der der Deut­schen Schillergesellschaft.

 

Zu den Preisträgern:

Die Ehren­gabe der Deut­sche Schil­ler­stif­tung für 2025 erhält die öster­rei­chi­sche Dich­te­rin Mar­gret Kreidl. Ihr Schrei­ben zeich­net sich aus Sicht der Jury durch eine außer­ge­wöhn­li­che for­male Viel­falt und Expe­ri­men­tier­freude aus. Sie bewegt sich sou­ve­rän zwi­schen Lyrik, Prosa, Hör­spiel und Thea­ter und über­schrei­tet dabei bewusst die Gren­zen tra­di­tio­nel­ler Gattungen.

Mit dem Lyrik­preis für 2025 der Anke Ben­n­holdt-Thom­sen-Stif­tung, einer Unter­stif­tung der Deut­schen Schil­ler­stif­tung, wird die deutsch­spra­chige Schrift­stel­le­rin und Über­set­ze­rin Ann Cot­ten aus­ge­zeich­net. Mit ihren Gedich­ten eröff­net sie neue Per­spek­ti­ven auf die uns umge­bende Welt, deren Aus­maße Werk um Werk schwin­del­erre­gen­der werden.

Die Ehren­gabe für 2025 der Kester-Haeus­ler-Stif­tung, einer wei­te­ren Unter­stif­tung der Deut­schen Schil­ler­stif­tung, erhält die Autorin Lüt­fiye Güzel. In ihren Gedich­ten und Kür­zest­ge­dich­ten reflek­tiert sie The­men wie Iden­ti­tät, Migra­ti­ons­er­fah­rung, Suche nach dem Gegen­über und Ver­lust, immer grun­diert von trot­zi­ger Melan­cho­lie und ein­ge­bet­tet in Alltagsbeobachtungen.

Mit der Ehren­gabe der Deut­schen Schil­ler­stif­tung für 2026 wird das lite­ra­ri­sche und künst­le­ri­sche Schaf­fen von Mely Kiyak gewür­digt. In ihren Büchern, Tex­ten, Minia­tu­ren, so die Jury, spie­gelt die Autorin das Zusam­men­le­ben und die Bezie­hungs­ge­flechte im Gro­ßen wie im Klei­nen sprach­lich prä­zise und mit einem unver­gleich­li­chen Humor wider. Sie sam­melt Augen­blicke und ver­wan­delt sie mit eige­nem Sound in Lie­bes- oder Pro­test­lie­der, die ihre Leser lange begleiten.

Den För­der­preis für 2026 der Anke Ben­n­holdt-Thom­sen-Stif­tung erhält die junge Autorin Nea Schmidt für ihren Debüt-Gedicht­band „Spre­chen in Flech­ten“. Ihre Gedichte zie­len in ihrem Deh­nen und Bie­gen von Bedeu­tung auf Unberechenbarkeit.

 

Die Jury:

Die Jury der Deut­schen Schil­ler­stif­tung von 1859 wird aktu­ell von dem Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Prof. Dr. Flo­rian Höl­le­rer, der Autorin Nancy Hün­ger, der Kri­ti­ke­rin Beate Trö­ger, dem Autor und Ver­le­ger Din­çer Güçye­ter sowie der Kul­tur­re­dak­teu­rin Judith Heit­kamp gebil­det. Den Vor­sitz hat seit dem 20. April 2026 Flo­rian Höl­le­rer inne.

 

Die Stif­tung:

Als älte­ste bür­ger­schaft­lich orga­ni­sierte För­der­ein­rich­tung unter­stützt die Deut­sche Schil­ler­stif­tung von 1859 Autorin­nen und Autoren. Seit ihrer durch Kriegs- und Nach­kriegs­er­eig­nisse not­wen­dig gewor­de­nen Neu­errich­tung im Jahre 1995 ver­gibt sie all­jähr­lich Ehren­ga­ben und regel­mä­ßig För­der­preise. Zugleich fun­giert die Stif­tung als Dach renom­mier­ter Unter­stif­tun­gen, die von nam­haf­ten Per­sön­lich­kei­ten für die Ver­gabe wei­te­rer Lite­ra­tur­preise ein­ge­rich­tet wurden.

 

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