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Lesung mit Dorothee Riese

Wann

1. April 2026 
19:30 – 21:00

Wo

Schil­lers Gar­ten­haus in Jena
Schil­ler­gäß­chen 2, Jena, 07743 

Veranstaltungstyp

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Die Gunst des Augen­blicks – Prosa der Gegenwart

›Wir sind hier für die Stille‹ – Lesung und Gespräch mit Doro­thee Riese

Mode­ra­tion: Boris Celeste.

Die Geschichte einer Kind­heit als sozia­les Expe­ri­ment: Anfang der 1990er Jahre wan­dert die fast sechs­jäh­rige Judith mit ihren Eltern von Deutsch­land nach Rumä­nien aus. Ihr Ziel ist ein abge­le­ge­nes Dorf in Trans­sil­va­nien am Rande der Kar­pa­ten. Judith soll in einer ursprüng­li­chen, vom Kapi­ta­lis­mus freien Gemein­schaft auf­wach­sen. Mit wachem Blick erkun­det sie den Ort, seine Men­schen, Geschichte und Spra­che. Bald wird sie zur Wahl-Enke­lin der alten Sie­ben­bür­ger Säch­sin Lizit­anti, von der sie einen Hahn geschenkt bekommt. Und sie lernt Irina ken­nen, die mit ihrer Ziege im Milch­auto mit­fährt. Irina ist eine von dort. Judith möchte das auch sein, wenn­gleich sich die Freun­din die­ser Aneig­nung wider­setzt. Bald stellt der Wider­spruch zwi­schen mit­ge­brach­ter Uto­pie und vor­ge­fun­de­ner Rea­li­tät die Fami­lie vor immer grö­ßere Fragen.

Doro­thee Riese, gebo­ren 1989 bei Göt­tin­gen und in Rumä­nien auf­ge­wach­sen, stu­dierte Inter­na­tio­nale Lite­ra­tu­ren, Sla­wi­stik und Kul­tur und Geschichte Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas in Tübin­gen, Mos­kau, Frank­furt (Oder) und im süd­si­bi­ri­schen Bar­naul. Zum Stu­dium des lite­ra­ri­schen Schrei­bens kam sie nach Leip­zig. Sie arbei­tete an der Gedenk­stätte Buchen­wald in Wei­mar und ist für das Leib­niz-Insti­tut für Geschichte und Kul­tur des öst­li­chen Europa tätig. Sie lebt mit ihrer Fami­lie in Leipzig.

Der Ein­tritt ist frei.

Eine gemein­same Ver­an­stal­tung des Insti­tuts für Roma­ni­stik, der Zweig­stelle Jena der Süd­ost­eu­ro­pa­ge­sell­schaft, von Schil­lers Gar­ten­haus und der Thü­rin­ger Uni­ver­si­täts- und Landesbibliothek.

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