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Vortrag von Jens-Christian Wagner

Wann

15. Sep­tem­ber 2026 
18:00 – 20:00

Wo

Stadt­bi­blio­thek »Rudolf Hagel­stange« Nordhausen
Niko­lai­platz 1, Nord­hau­sen, 99734 

Veranstaltungstyp

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Frühe Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in Thü­rin­gen – Vor­trag von Jens-Chri­stian Wagner

 

Am Diens­tag, dem 15. Sep­tem­ber 2026, um 18 Uhr hält Jens-Chri­stian Wag­ner, Direk­tor der Stif­tung Gedenk­stät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau-Dora, im Rats­saal der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen einen Vor­trag zum Thema »Frühe Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in Thüringen«.

Der Vor­trag fin­det im Rah­men des Jah­res­the­mas 2026 „Wider­stand“ der Stif­tung statt. Im Mit­tel­punkt ste­hen die heute weit­ge­hend ver­ges­se­nen frü­hen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger in Thü­rin­gen: das KZ Nohra und das KZ Bad Sulza. Wäh­rend viele Men­schen beim Begriff Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger vor allem an Orte wie Ausch­witz oder Buchen­wald den­ken und die NS-Ver­bre­chen vom Ende her betrach­ten, rich­tet der Vor­trag den Blick auf die Anfänge des NS-Ter­rors: Mit bru­ta­ler Gewalt ver­such­ten die Natio­nal­so­zia­li­sten, jeg­li­chen Wider­stand zu brechen.

Dafür rich­te­ten sie bereits im Früh­jahr 1933 impro­vi­sierte Lager ein – in Kel­lern, Werk­hal­len, ehe­ma­li­gen Hotels oder Flug­platz­ge­bäu­den – und damit mit­ten in der Gesell­schaft. Der Vor­trag zeich­net einen roten Faden von Nohra über Bad Sulza bis nach Buchen­wald und zeigt, wie schnell die Natio­nal­so­zia­li­sten den Rechts­staat abschaf­fen und ihre Macht mit bru­ta­lem Ter­ror festi­gen konnten.

Der Ein­tritt zur Ver­an­stal­tung ist frei.

Ver­an­stal­ter: Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen und Gedenk­stätte Mittelbau-Dora.

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