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Lesung und Gespräch mit Susanne Siegert

Wann

26. Februar 2026 
18:00 – 19:30

Wo

Stadt­bi­blio­thek »Rudolf Hagel­stange« Nordhausen
Niko­lai­platz 1, Nord­hau­sen, 99734 

Veranstaltungstyp

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»Geden­ken neu den­ken« – Lesung und Gespräch mit Susanne Siegert

 

Mode­ra­tion: Andreas Froese, Gedenk­stätte Mittelbau-Dora.

 

Wie sieht eine zeit­ge­mäße Form der Erin­ne­rungs­kul­tur aus? Wie las­sen sich hier­für junge Gene­ra­tio­nen errei­chen – in Zei­ten zuneh­men­den Rechts­extre­mis­mus und abneh­men­den Wis­sens über die NS-Ver­bre­chen? Ganz prak­ti­sche Ant­wor­ten auf diese Fra­gen gibt Susanne Sie­gert in ihrer Arbeit. Sie­gert zählt zu den der­zeit rele­van­te­sten Stim­men der digi­ta­len Erin­ne­rungs­kul­tur in Deutsch­land. Auf ihren Insta­gram- und Tik­Tok-Accounts @keine.erinnerungskultur fol­gen ihr rund 200.000 Men­schen. Ihr Buch „Geden­ken neu den­ken. Wie sich unser Erin­nern an den Holo­caust ver­än­dern muss“ stieg in Win­des­eile in die SPIE­GEL-Best­sel­ler­li­ste empor.

Darin plä­diert die Jour­na­li­stin und Con­tent-Crea­to­rin für eine grund­le­gende Neu­be­trach­tung und Neu­aus­rich­tung der Erin­ne­rungs­kul­tur. Statt einer rou­ti­nier­ten Rück­schau und ritua­li­sier­ten Bekun­dung eines „Nie wie­der“, plä­diert sie für eine aktive und plu­ra­li­sti­sche Gedenk­kul­tur. Sie for­dert, auch bis­her unbe­kannte Orten und Ver­bre­chen sowie ver­nach­läs­sig­ten Opfer­grup­pen in den Blick zu neh­men und nimm vor allem die Nach­fah­ren der Täter­ge­nera­tion in die Pflicht.

Am Don­ners­tag, 26. Februar 2026, um 18 Uhr dis­ku­tiert Susanne Sie­gert im Rats­saal der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen über ihr Buch. Durch die Ver­an­stal­tung führt Andreas Froese, Lei­ter der KZ-Gedenk­stätte Mittelbau-Dora.

Der Ein­tritt zur Ver­an­stal­tung ist frei.

Susanne Sie­gert, geb. 1992, ist Jour­na­li­stin, Autorin und Con­tent Crea­terin. Nach einem Stu­dium der Jour­na­li­stik und Tätig­kei­ten in der Öffent­lich­keits­ar­beit wid­met sie sich inten­siv der digi­ta­len Erin­ne­rungs­kul­tur und ver­folgt damit das Ziel, junge Ziel­grup­pen für Erin­ne­rungs­kul­tur und ins­be­son­dere lokale Geschichte(n) zu inter­es­sie­ren. Für ihre Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award und 2025 mit dem Mar­got Fried­län­der Preis für Bei­träge zur För­de­rung einer akti­ven Erin­ne­rungs­kul­tur ausgezeichnet.

 

Ver­an­stal­ter: Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen und Gedenk­stätte Mittelbau-Dora.

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