Vortrag von Marie-Luise Tröbs und Gespräch mit Schülern der Berufsbildenden Schule Duderstadt
Vor 65 Jahren, im Jahr 1961, kam es zur zweiten großen Aussiedlungswelle aus dem DDR-Grenzgebiet. Mehr als 3.000 Menschen verloren dabei ihre Heimat. Das Grenzlandmuseum Eichsfeld erinnert mit einem Zeitzeugengespräch mit der Vorsitzenden des Bundes der Zwangsausgesiedelten, Marie-Luise Tröbs, an das staatliche Unrecht und die politische Willkür, die insgesamt mehr als 12.000 Menschen erleiden mussten.
Schüler der Berufsbildenden Schule Duderstadt haben zum Thema im Rahmen eines Projektes recherchiert und werden von ihrer Arbeit berichten.
Vor der Veranstaltung wird um 17 Uhr eine Führung mit dem Schwerpunkt auf das DDR-Grenzgebiet durch die Ausstellung des Grenzlandmuseums angeboten.
Eintritt frei.
Veranstalter: Grenzlandmuseum Eichsfeld.