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Lesung mit Alexander Walther

Wann

11. März 2026 
19:00 – 20:30

Wo

Erin­ne­rungs­ort Topf und Söhne Erfurt
Sor­ben­weg 7, Erfurt, 99099 

Veranstaltungstyp

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Lesung mit Alex­an­der Walt­her – Die Shoa und die DDR

 

Geschichte war ein streng regu­lier­tes Feld in der DDR. Auch der staat­lich for­cierte Anti­fa­schis­mus ließ, so die Annahme, kaum Spiel­räume für abwei­chende Nar­ra­tive. Wie konn­ten daher jüdi­sche Ver­fol­gungs­er­fah­run­gen und anti­fa­schi­sti­sche Über­zeu­gun­gen unter staats­so­zia­li­sti­schen Vor­zei­chen ver­han­delt und arti­ku­liert wer­den? Wel­che Rolle spiel­ten jüdi­sche Über­le­bende in der DDR in der kul­tu­rel­len Aus­ein­an­der­set­zung mit der Shoah und dem Natio­nal­so­zia­lis­mus? Die­sen Fra­gen geht Alex­an­der Walt­her in dem Buch,  nach. Er zeigt, wel­che Stra­te­gien es gab, um ein poli­tisch ver­nach­läs­sig­tes und gesell­schaft­lich uner­wünsch­tes Thema den­noch öffent­lich zu plat­zie­ren und Akzente zu set­zen. Dr. Alex­an­der Walt­her hat Geschichte und Eng­lisch für das Lehr­amt stu­diert, war wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an den Uni­ver­si­tä­ten Jena und Erfurt und ist jetzt wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter im Pro­jekt Tache­les 2026: Jahr der jüdi­schen Kul­tur in Sach­sen am Staat­li­chen Museum für Archäo­lo­gie Chem­nitz. Die Ver­an­stal­tung fin­det statt im Rah­men der 34. Jüdisch-israe­li­schen Kulturtage.

Ver­an­stal­ter: Lan­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung in Thü­rin­gen / Erin­ne­rungs­ort Topf & Söhne Erfurt.

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