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Vortrag von Katrin Lemke

Wann

11. März 2026 
9:30 – 11:00

Wo

Veranstaltungstyp

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»Fülle und Schwere, Melan­cho­lie und Sehn­sucht« – das wider­spruchs­rei­che Leben der Helene Voigt-Diede­richs –  Vor­trag von Kat­rin Lemke

 

Im Novem­ber 2025 erschien im quar­tus-Ver­lag Bucha Kat­rin Lem­kes Bio­gra­phie von Helene Voigt-Diede­richs »Helene Voigt-Diede­richs: Auf­bruch und Heimkehr«.

Über die­ses Buch schreibt der Ver­lag: Helene Voigt-Diede­richs (1875–1961) ist eine Schrift­stel­le­rin mit einer wider­spruchs­rei­chen, fes­seln­den Bio­gra­fie. Gebo­ren in Ost­see­nähe an der Schlei, ver­brachte sie einen gro­ßen Teil ihres Lebens im thü­rin­gi­schen Jena. Zuerst, von 1904 bis 1912, als Gat­tin des berühm­ten Kul­tur-Ver­le­gers Eugen Diede­richs, spä­ter als die Mut­ter der nach­fol­gen­den Ver­lags­in­ha­ber Niels und Peter Diede­richs und als frei­schaf­fende Dich­te­rin. Ihr erster Roman »Drei­vier­tel Stund vor Tag« von 1904 wurde mit dem Preis für den besten nie­der­deut­schen Roman aus­ge­zeich­net. Nach einem geglück­ten Start in ein erfolg­ver­spre­chen­des Leben als Dich­te­rin, Ver­le­gers­gat­tin und junge Mut­ter prä­gen jedoch Abbrü­che und neue Ver­su­che ihre Ent­wick­lung, die nicht selbst­ver­ständ­lich sind für weib­li­che Lebens­ent­schei­dun­gen um 1900. Der Jenaer Ger­ma­nist Joa­chim Mül­ler nannte sie eine »um Men­schen Wis­sende«, mit »Men­schen­not Mit­füh­lende«. 1925 erreichte sie mit »Auf Mari­en­hoff«, einer roman­haft ange­leg­ten Hom­mage auf das Leben und Wir­ken ihrer Mut­ter, gera­dezu Berühmt­heit. Wie Helene Voigt-Diede­richs im Kon­text der Jenaer Gesell­schaft unmit­tel­bar nach der Jahr­hun­dert­wende und spä­ter ab 1930 die Jenaer Per­sön­lich­kei­ten und Ver­hält­nisse erlebte, wie sie mit dem eige­nen Leben und sei­nen Brü­chen ringt, spie­gelt diese Bio­gra­fie von Kat­rin Lemke, die vor allem auf unver­öf­fent­lich­ten Tage­bü­chern und Brie­fen beruht.

 

Ver­an­stal­ter: Evan­ge­li­sche Erwach­se­nen­bil­dung Thü­rin­gen – Regio­nal­stelle Jena.

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