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Name

Gerhard Wolf

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 16. Oktober 1928 in Bad Frankenhausen; Schriftsteller, Verleger; 1944/45 Flakhelfer, amerikanische Kriegsgefangenschaft; 1946 Mitglied der SED; 1947 Abitur, 1947-1949 Oberschulhelfer u. Lehrer in Schlotheim b. Mühlhausen; 1949-1951 Studium der Germanistik u. Geschichte in Jena, 1953-1956 in Berlin; 1951 Heirat mit der Schriftstellerin Christa Wolf; 1951-1953 Redakteur beim Rundfunk in Leipzig u. Berlin; 1957 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR; ab 1957 freischaffender Schriftsteller; Essayist, Kritiker und Autor von Filmdrehbüchern; Lektor des Mitteldeutschen Verlags Halle; 1973 Mitglied des P.E.N.-Zentrums der DDR; 1976 Ausschluß aus der SED, nach Unterzeichnung einer Erklärung gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann aus der DDR; 1991 Gründung des Verlags Janus Press; 2003 Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Künste; lebt in Berlin.

Bibliografie

Der Menschheit Träumer und Soldat Louis Fürnberg, Weimar 1959;
Sagen wird man über unsere Tage, mit Klaus Marschke, Halle (Saale) 1959;
Fragen des lyrischen Schaffens, mit Reiner Kunze u. Klaus Pfützner, Halle (Saale) 1960;
Der Dichter Louis Fürnberg, Berlin 1961;
Deutsche Lyrik nach 1945, Berlin 1964;
Johannes Bobrowski, Berlin 1967;
Beschreibung eines Zimmers, Berlin 1971;
Der arme Hölderlin, Berlin 1972;
Till Eulenspiegel, mit Christa Wolf, Berlin (u.a.) 1973;
Albert Ebert - wie ein Leben gemalt wird, mit Albert Ebert, Berlin 1974;
Elena Liessner-Blomberg oder Die Geschichte vom Blauen Vogel, Berlin 1978;
Im deutschen Dichtergarten, Eutin 1982;
Im deutschen Dichtergarten, Darmstadt 1985;
Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht, mit Christa Wolf, Berlin (u.a.) 1985;
Wortlaut, Wortbruch, Wortlust, Leipzig 1988;
Sprachblätter, Wortwechsel, Leipzig 1992;
Unsere Freunde, die Maler, mit Christa Wolf, Berlin 1995;
Der arme Hölderlin, Halle 2013;
Im deutschen Dichtergarten, Stuttgart 2013;

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