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 olle-der-medien/
SUMMARY:Podiumsgespräch zur Rolle der Medien
DESCRIPTION:Podiumsgespräch zur Rolle der Medien – PRESSE. FREIHEIT. VER
 ANTWORTUNG.\n\nEs gibt in der heutigen Zeit keine Möglichkeit mehr\, sich
  dem Informationsfluss zu entziehen – die Welt ist in jeder Hinsicht med
 ial durchtränkt – sei es analog oder digital. Jeder Mensch wird zum Med
 ienkonsumenten und durch die Möglichkeiten\, welche die neuen Medien biet
 en\, auch selbst zum informationsproduzierenden Subjekt. Diese rasante Ent
 wicklung geht an niemandem vorüber\, nicht an den Konsumenten und auch ni
 cht an den Medienunternehmen\, den Journalisten und Redakteuren. Hinzu kom
 mt eine nahezu überall beobachtbare Veränderung der veröffentlichten In
 halte\, eine Aufweichung jahrzehntelanger wissenschaftlich etablierter jou
 rnalistischer Darstellungsformen und eine Vermischung von objektiver und s
 ubjektiver Berichterstattung vor allem im digitalen\, aber auch im Printbe
 reich.\n\nDiese neu entstehenden „journalistischen Grauzonen“ bieten e
 inerseits Raum für neue Medienkonzepte\, werden aber nachweislich auch f
 ür propagandistische und interessengeleitete Meinungsbeeinflussung benutz
 t. Die einstige Bestimmung der „klassischen Medien“ als 4. Gewalt wird
  öffentlich in Frage gestellt und der 2004 erstmals kolportierte Begriff 
 „Haltungsjournalismus“ löst alte journalistisch-ethische Ansätze ab.
  Beschleunigt wird dieser Prozess durch sich stetig weitersteigernde techn
 ische Neuerungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz.\n\n&nbs
 p\;\n\nDiese Entwicklung löst Reaktionen und Handlungen aus – und zwar 
 von vielen Seiten:\n\nMenschen beschweren sich mittels Leserbriefen direkt
  bei den Medienunternehmen über die empfundene subjektive Berichterstattu
 ng.\nIn zahlreichen Demonstrationen wird nicht nur gegen Politik\, sondern
  auch gegen die Medienarbeit demonstriert.\nDie Angriffe gegen Journaliste
 n haben massiv zugenommen.\nDie Sprache in den sozialen Medien und den div
 ersen Chat-Räumen ist deutlich rauer geworden.\nBeschimpfungen\, persönl
 iche Beleidigungen nehmen rasant zu.\nDie Medienvielfalt wird immer größ
 er\, vor allem im digitalen Bereich sind unzählige neue Medienformate und
  Medienanbieter auf den Informations- und Meinungsmarkt gedrängt.\nDie Vi
 elfalt der Meinungen in den „großen Medien“ nimmt demgegenüber jedoc
 h ab\, hier herrscht gefühlt häufig eine „Meinungseinheit“.\nDer Sta
 at reagiert und beobachtet verstärkt Medienproduzenten\, sogar etablierte
  Verlage (bspw. Berliner Zeitung) werden vom Verfassungsschutz inspiziert.
 \nDie EU hat den „digital service act“ eingeführt.\nDie Bundesnetzage
 ntur hat daraufhin sogenannte „trusted flaggers“ eingesetzt\, die den 
 „digital service act“ umsetzen sollen.\n„Systemkritische“ Beiträg
 e erscheinen in sozialen Medien zunehmend mit Warnhinweisen und werden üb
 er den Algorithmus gedrosselt geteilt.\nFacebook wiederum wird in vorausei
 lendem Gehorsam die Faktenchecks minimieren.\n(…)\nAll diese Tendenzen z
 umindest ansatzweise aufnehmend möchten wir bei der Veranstaltung „PRES
 SE.FREIHEIT.VERANTWORTUNG.“ mit denjenigen ins Gespräch kommen\, deren 
 Geschäft die Medien sind\, die jeden Tag im Medienkosmos arbeiten und die
  Entwicklungen mitbestimmen.\n\n&nbsp\;\n\nIm Podium:\n\n&nbsp\;\n\nHolger
  Friedrich (Verleger und Herausgeber der Berliner Zeitung)\n\n1966 begann 
 seine berufliche Laufbahn als Schlosserlehrling. Nach dem Wehrdienst schlo
 ss er sein Abitur ab und studierte Informatik sowie Literaturwissenschafte
 n. Nächste Stationen waren die Siemens Nixdorf AG\, SPM\, SAP\, McKinsey\
 , die Software AG und CORE SE\, wo er Mitglied und Sprecher des Vorstandes
  war. Seit Herbst 2019 ist er ergänzend Verleger des Berliner Verlages\, 
 zudem ordentlicher Absolvent des Volontärkurses der Leipzig School of Med
 ia 2021.\n\n&nbsp\;\n\nJochen Fasco (Direktor der Landesmedienanstalt Thü
 ringen)\n\nGeboren im Juli 1963 wohnt in Erfurt und ist Direktor der Lande
 smedienanstalt Thüringen. Studium der Rechtswissenschaft in Mainz\; 1. un
 d 2. Juristisches Staatsexamen 1988 und 1991\; während der Ausbildung jou
 rnalistische Tätigkeit bei Zeitung\, Hörfunk und Fernsehen\, Studium an 
 der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer\; Wissenschaftlich
 er Mitarbeiter / Büroleiter Deutscher Bundestag ab 1992\; Leiter Referat 
 Medienrecht und -politik in der Thüringer Staatskanzlei ab Ende 1993\, Au
 fbau und Leiter „Abteilung Medien“ im Thüringer Kultusministerium ab 
 1999\; Leiter der Zentral- und Personalabteilung des Thüringer Kultusmini
 steriums von 2002 bis Mai 2007\n\n&nbsp\;\n\nAlbrecht Müller (Autor und M
 itherausgeber der NachDenkSeiten)\n\nGeboren im Mai 1938 in Heidelberg ist
  ein deutscher Volkswirt\, Publizist und ehemaliger Politiker (SPD). Müll
 er war Planungschef im Bundeskanzleramt unter den Bundeskanzlern Willy Bra
 ndt und Helmut Schmidt. Weiter war er von 1987 bis 1994 für die SPD-Mitgl
 ied des Deutschen Bundestages. In den 2000er Jahren verfasste er eine Kolu
 mne für die SPD-Zeitung Vorwärts und hat seitdem mehrere Bücher veröff
 entlicht. Seit 2003 ist er als Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten
  tätig.\n\n&nbsp\;\n\nAlexander Teske (Journalist und Buchautor)\n\nAlexa
 nder Teske arbeitet seit über 30 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jah
 re als Redakteur bei der Tagesschau in Hamburg. Davor war er 15 Jahre beim
  MDR in Leipzig. Dort verfasste er Beiträge für Tagesthemen\, Brennpunkt
  oder Brisant und plante die Nachrichten des MDR. Er stand vor und hinter 
 der Kamera – im Hochwasser\, bei Demonstrationen oder Parteitagen. Auch 
 das Privatfernsehen kennt Teske gut – fünf Jahre berichtete er für Sat
 .1\, Pro.7 und RTL. Gerade hat er das Buch „Inside Tagesschau“ veröff
 entlicht\, welches seit Wochen auf Platz drei der Spiegel-Bestseller-Liste
  steht und kontrovers besprochen wurde. Seine Anfänge liegen im Print: Na
 ch einem Volontariat bei der Morgenpost veröffentlichten Stern\, Sonntag\
 , Kreuzer\, Focus\, AP\, Sächsisches Tageblatt und Bild seine Artikel.\n\
 n&nbsp\;\n\nGrußwort\n\nLandolf Scherzer wurde 1941 in Dresden geboren un
 d lebt als freier Schriftsteller in Suhl-Dietzhausen. Er wurde durch Repor
 tagen wie „Der Erste“\, „Der Zweite“ und „Der Letzte“ bekannt 
 und gilt als einer der bekanntesten und meistgelesenen zeitgenössische Au
 toren Mitteldeutschlands.\n\n&nbsp\;\n\nDie Podiumsdiskussion wird moderie
 rt von\n\nJulia Pöhlmann (freie Schauspielerin\, Trainerin für Improvisa
 tion und Theater mit Kindern\, Studium der Rhetorik und Philosophie\, Mitb
 egründerin der Initiative AUFWIND)\nHendrik Neukirchner (Dipl. Journalist
 \, Kulturmanager\, Mitbegründer des Kulturfestivals Provinzschrei\, langj
 ähriger Kommunalpolitiker)\n\n&nbsp\;\n\nVeranstalter: Provinzkultur e.V.
  und »Aufwind« in der Reihe »Zukunft denken«.\n\n&nbsp\;\n\nTickets\nT
 icket-Preis Vorverkauf: 12\,00 € Ticket-Preis Abendkasse: 15\,00 € Tic
 ket-Preis (ermäßigt): 8\,00 €\n\nTicket online kaufen
CATEGORIES:Podiumsdiskussion
LOCATION:Mehrzweckhalle »Arena Schöne Aussicht« Zella-Mehlis\, Gewerbest
 raße 3\, Zella-Mehlis\, 98544\, Deutschland
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