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 -mit-wilhelm-bartsch-und-jens-fietje-dwars/
SUMMARY:Ettersburger Gespräch mit Wilhelm Bartsch und Jens-Fietje Dwars
DESCRIPTION:Ettersburger Gespräch Erinnerung an die Zukunft\n\nWilhelm Bar
 tsch im Gespräch mit Jens-Fietje Dwars\n\n&nbsp\;\n\nErinnerung an die Zu
 kunft: Unter diesem Titel lädt das jüngste Heft der Thüringer Literatur
 zeitschrift »Palmbaum« zu einer Epochenbilanz nach Ettersburg ein: Was h
 aben wir vom 21. Jahrhundert erwartet\, was hat es uns bisher gebracht? Zu
  den 18 Autorinnen und Autoren\, die darauf antworten\, gehört Wilhelm Ba
 rtsch.\n\n1950 in Eberswalde geboren\, hat Bartsch nach Ausbildung zum Rin
 derzüchter Philosophie in Leipzig studiert\, war Korrektor\, Rotationsarb
 eiter\, Dramaturg\, Heimerzieher und Nachtwächter. Seit 1983 ist er freie
 r Schriftsteller in Halle an der Saale. Er schreibt Gedichte\, Romane\, St
 ücke und Essays\, für die er 2024 mit dem Rainer-Malkowski-Preis der Bay
 erischen Akademie der Schönen Künste und 2025 mit dem Bremer Literaturpr
 eis ausgezeichnet wurde. Er rührt an die Wunden der Zeit: „Parteien wil
 l ich gern ergreifen / und alle in den Orkus schleifen.“ Heißt es im Ba
 nd „Gotische Knoten“ (Edition Ornament). „Farewell\, du Menschenwelt
 \, ich hab dich satt!“ übersetzt er das 66. Shakespeare-Sonett: „Du z
 wingst Verdienst zum Betteln\, kaum errungen\, / Du machst\, dass nur der 
 Nichtsnutz alles hat.\, / Und hast Klarsicht zu Lug und Trug gezwungen ...
 “ Doch allem Zorn und bösem Witz zum Trotz wahren seine Gedichte immer 
 die Form\, ist er ein Meister der gebundenen Sprache\, die der Verzweiflun
 g am Hier und Heute widersteht. So auch in seinem Meister-Roman „Meckel
 s Messerzüge“\, der soeben vom Wallstein-Verlag neu ediert wurde. Präz
 ise seziert er die Arbeit eines großen Pathologen und mit ihr die Verhäl
 tnisse seiner Zeit: der monströsen Wiedergeburt Deutschlands in den Napol
 eonischen Kriegen. Das Monströse aber ist das Geheimnnis des Lebens: es g
 ibt keine Normalität\, es gibt nur das Individuelle\, die mannigfachen Ab
 weichungen machen es reich und lebendig.\n\nWilhelm Bartsch wird in Etters
 burg aus dem Roman lesen und aus seinem Beitrag im Palmbaum\, in dem er mi
 t Margot Friedländer für ein neues Gebot plädiert: Seid nicht gleichgü
 ltig!\n\nJens-Fietje Dwars ist Chefredakteur der Thüringer Literaturzeisc
 hrift Palmbaum und hat zwei Gedichtbände von Wilhelm Bartsch in seiner Ed
 ition Ornament herausgegeben.\n\n&nbsp\;\n\nEintritt 12 €.\n\nVeranstalt
 er: Schloss Ettersburg gemeinsam mit dem Thüringer Literaturrat e.V. mit 
 freundlicher Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung\, Wis
 senschaft und Kultur\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;
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