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 spraech-zwischen-dem-literaturwissenschaftler-gerhard-r-kaiser-und-bibliot
 heksdirektor-reinhard-laube/
SUMMARY:Buchvorstellung und Gespräch zwischen dem Literaturwissenschaftler
  Gerhard R. Kaiser und Bibliotheksdirektor Reinhard Laube
DESCRIPTION:Jüdische Selbstvergewisserung im nationalsozialistischen Deuts
 chland. Die ‚Bücherei des Schocken Verlags\n\nBuchvorstellung und Gespr
 äch zwischen dem Literaturwissenschaftler Gerhard R. Kaiser und Bibliothe
 ksdirektor Reinhard Laube\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\n\nDie 83 Bände der »Bü
 cherei des Schocken Verlags« boten einem breiteren Publikum eine Essenz v
 on Schockens anspruchsvollem Verlagsprogramm.\n\nDer weitgehend vergessene
  und auch von der Forschung vernachlässigte Schatz der »Bücherei des Sc
 hocken Verlags« wird durch Gerhard R. Kaiser in drei großen Schritten ve
 rgegenwärtigt: einer gedrängten Zusammenfassung aller 83 Bände\, von Je
 saja und Philon über Maimonides und Mendelssohn bis zu Cohen und Lieberma
 nn\; einer Analyse ausgewählter Titel\, wobei kommentierende Überschreib
 ungen wie in Eugen Täublers Nachwort zu Mommsens »Judaea und die Juden«
  oder dem Heinz Politzers zu Kafkas »Vor dem Gesetz« besondere Beachtung
  finden\; einer Reihe von Überblicken wie »Innensicht gegen Außensicht
 « oder »Verborgen-offenbarer Doppelsinn«. Der Schwerpunkt der »Bücher
 ei« ist nicht zionistisch\, sondern kulturzionistisch. Die deutlichste Ab
 sage an das nationalsozialistische Deutschland findet sich in Karl Wolfske
 hls Gedichtband »Die Stimme spricht«.\n\nGerhard R. Kaiser war Professor
  für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Gießen und 
 der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1987 bis 1993 war er zudem V
 orsitzender der »Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende
  Literaturwissenschaft« und von 1997 bis 2000 Fachgutachter für »Neuere
  deutsche Literatur« der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2002 hatte er 
 eine Gastprofessur an der Sorbonne Nouvelle in Paris inne. Neben seinem ak
 tuellen Werk Jüdische Selbstvergewisserung im nationalsozialistischen Deu
 tschland. Die ‚Bücherei des Schocken Verlags‘ veröffentlichte er zul
 etzt: Keller – Mansarde – Einsiedelei. Imaginäre Orte des Dichtens. A
 uch eine Literaturgeschichte (2024) und Tiefurt. Literatur und Leben zu Be
 ginn von Weimars großer Zeit (2020).\n\n&nbsp\;\n\nVeranstalter: Herzogin
  Anna Amalia Bibliothek / Klassik Stiftung Weimar.
CATEGORIES:Buchvorstellung,Gespräch
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 r Demokratie 4\, Weimar\, 99423\, Deutschland
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