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Johann Wolfgang von Goethe
Wanderers Nachtlied (Ein Gleiches)

Über allen Gip­feln
Ist Ruh,
In allen Wip­feln
Spü­rest du
Kaum einen Hauch;
Die Vöge­lein schwei­gen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

Mit die­sem Gedicht und einem Kom­men­tar von Paul-Josef Raue begann am 22. März 2014 die »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« in der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« als gemein­sa­mes Pro­jekt der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« und des Thü­rin­ger Lite­ra­tur­ra­tes e.V.

Bis zum 24. März 2017 erschien jeden Sams­tag auf der Kul­tur­seite der »Thü­rin­ger All­ge­mei­nen« ein Gedicht mit einem anspruchs­vol­len Kom­men­tar. Das Gedicht hatte immer etwas mit Thü­rin­gen zu tun, manch­mal war der Autor des Gedichts hier gebo­ren, oder Thü­rin­gen hat ihn als Tou­rist inter­es­siert oder er hat län­gere Zeit hier gelebt.

Die »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« war im Hin­blick auf den regio­na­len Bezug in Deutsch­land ein­zig­ar­tig. Dass sie in einer Regio­nal­zei­tung erschien, ehrt diese umso mehr.

In den drei Jahr­gän­gen erschie­nen ins­ge­samt 158 Bei­träge von 145 Dich­tern aus acht Jahr­hun­der­ten. Wir stell­ten Min­ne­ge­sänge, Lie­bes­ge­dichte, fri­vole und ero­ti­sche Gedichte, Scherz­ge­dichte, Fest­ge­dichte, poli­ti­sche Gedichte, Land­schafts­ge­dichte, Gedichte zum Toten­ge­den­ken, Gedichte über den Ehe­bruch, ein Gedicht auf den Dober­mann, eines auf die Thü­rin­ger Rost­brat­wurst, Weih­nachts­ge­dichte, ein Oster­ge­dicht, ein ono­mato­poe­ti­sches Laut­ge­dicht aus dem 19. Jahr­hun­dert und viele andere vor.

Nach Abschluss der drei Jahr­gänge der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« edierte die Wei­ma­rer Ver­lags­ge­sell­schaft im Ver­lags­haus Römer­weg die »Thü­rin­ger Antho­lo­gie« unter dem Titel »Thü­rin­ger Antho­lo­gie. Eine poe­ti­sche Reise«, her­aus­ge­ge­ben von Jens Kir­sten und Chri­stoph Schmitz-Schole­mann als Buch (Erschei­nungs­ter­min: 15. Dezem­ber 2018.)

Geplant für 2019 ist eine thü­rin­gen­weite Reihe von Ver­an­stal­tun­gen mit der »Thü­rin­ger Antho­lo­gie«, bei der in einer Art lite­ra­ri­scher Revue jeweils regio­nale Aspekte betont wer­den.

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