Aktuelles

Medieninformation des Thüringer Literaturrates vom 1. September 2014

Eine Epoche geht wie ein Ei entzwei. Das Jahr 1914 und die Satiriker

Eine literarische Collage von Ulf Annel und Matthias Biskupek

Im Rahmen des Projektes „Ach Europa – Feindbilder und ihre Überwindung im Spiegel der europäischen Literatur“ nähert sich der Thüringer Literaturrat in diesem Jahr dem Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“ mit drei literarischen Collagen, die jeweils zwei Schriftsteller erarbeiten.

Am Donnerstag, dem 04. September 2014 sprechen Ulf Annel und Matthias Biskupek, ab 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt, Schulplatz 13, über das Thema: „Eine Epoche geht wie ein Ei entzwei. Das Jahr 1914 und die Satiriker“.
Ulf Annel und Joachim Ringelnatz, Matthias Biskupek und Erich Mühsam. Zwei noch lebendige Satiriker erzählen über zwei ihrer Altvorderen. Vor dem Ersten Weltkrieg waren Frieden, Freundschaft und Pazifismus angesagt. Doch kaum bliesen die Völkerführer zum Sturm, stimmten viel zu viele ins Kriegsgeschrei ein. Die große satirische Zeitung „Simplicissimus“ machte einen Schwenk, man könnte fast „Wende“ sagen und wurde erst später wieder zu einer spöttischen Stimme wider Volksverdummung. Annel und Biskupek zitieren aus Werken ihrer Kollegen und haben damit nebenbei auch zu heutigen Kriegen etwas zu sagen.
Die literarische Collage entsteht im Rahmen des Projektes „Ach Europa! – Feindbilder und ihre Überwindung im Spiegel der europäischen Literatur“ des Thüringer Literaturrates e.V.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rudolstadt, mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen und des Landesbüros Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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