Heinrich Leo

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Geschichte, Literaturwissenschaft, Biographie, Übersetzung

Biographie

* 19.3.1799 in Rudolstadt; † 24.4.1878 in Halle/Saale; Historiker, Politiker; 1816 Medizinstudium in Breslau, ab 1817 Studium der Philologie in Jena; 1817 Teilnahme am Wartburgfest mit der Urburschenschaft; ab 1819 Studium der Geschichte in Göttingen; 1820 Dr. phil.; 1822 Studium der Philosophie in Berlin; 1823-1824 Stipendium der Fürstin von Schwarzburg-Rudolstadt, Studienaufenthalt in Italien; 1824 Habilitation; 1824-1827 außerordentlicher Professor für Geschichte an der Berliner Universität; 1827 in Rudolstadt; ab 1828 in Halle/Saale; 1830 Professor für Geschichte in Halle; ab 1850 Mitarbeiter der Berliner „Neuen Preußische Zeitung“; 1863 Mitglied des Abgeordnetenhauses; starb an einem Gehirnleiden.

Werke

  • Über die Verfassung der freien lombardischen Städte im Mittelalter, 1800

  • Über Odins Verehrung in Deutschland ..., 1822

  • Von der Entstehung und Bedeutung der deutschen Herzogsämter nach Karl den Großen, 1827

  • Vorlesungen über die Geschichte des jüdischen Staates, 1828

  • Geschichte der italienischen Staaten vom Jahre 568-1830. 5 Bde., 1829-1832

  • Lehrbuch der Geschichte des Mittelalters, 2 Bde., 1830

  • Zwölf Bücher niederländischer Geschichte. 2 Bde., 1832-1835

  • Studien und Skizzen zu einer Naturlehre des Staates, 1833

  • Lehrbuch der Universalgeschichte, 6 Bde., 1835-1844

  • Sendschreiben an J. Görres, 1838

  • Altsächsische und angelsächsische Sprachproben, 1838

  • Beowulf, das älteste deutsche, in angelsächsischer Mundart erhaltene Heldengedicht, 1839

  • Die Hegelingen, 1839

  • Sigmatura temporis, 1848

  • Vorlesungen über die Geschichte des deutschen Volkes und Reiches, 5 Bde., 1854-1867

  • Thomas Münzer, 1856

  • Nominalistische Gedankenspäne, Reden und Aufsätze, 1864

  • Angelsächsisches Glossar, 1872

  • Aus meiner Jugendzeit, 1880

  • Übersetzungen aus dem Italienischen