Hans Georg Bötticher

Pseudonym

Fassbinder
Reif-Reiflingen
Jenensis
Rentier Quengler
C. Engelhart
Leutnant von Versewitz

Rubriken

Prosa, Lyrik, Kinderliteratur

Biographie

* 20.5.1849 Jena; † 15.1.1918 Leipzig; Grafiker, Schriftsteller, Verfasser von Kinder- und Jugendbüchern, Mundartdichter, Literaturwissenschaftler; Vater des Kabarettisten, Malers und Schriftstellers Joachim Ringelnatz; entstammt einer alteingesessenen Mühlhäuser Patrizierfamilien; verbrachte den größten Teil seines Lebens in Thüringen und Sachsen; Musterzeichner für Tapeten; Jugend in Jena, 1856-1863 Freimaurerinstitut in Dresden, bis 1866 Polytechnikum Dresden, Ausbildung zum Musterzeichner; 1866/67 Besuch der Webschule in Chemnitz, Volontär in einer Webwarenfabrik; 1869-1870 Tätigkeit in einem Pariser Atelier für gewerbliche Kunst; Musterzeichner für Tapeten in Mühlhausen, Dresden, Mannheim und Jena; 1875 Zeichner in einer Wurzener Tapetenfabrik; 1888 Umzug nach Leipzig; etwa ab 1870 schriftstellerische Tätigkeit; Herausgeber von „Auerbach’s Deutscher Kinder-Kalender“; Mitglied in den Künstlervereinigungen „Stalaktiten“ und „Leoniden“, Korrespondenz mit Adolph Menzel, Max Klinger, Conrad Ferdinand Meyer, Theodor Fontane, Paul Heyse, Wilhelm Raabe und Gustav Freytag; Freundschaft mit Detlev von Liliencron, Johannes Trojan, Fedor Flinzer, Julius Lohmeyer, Edwin Bormann, Victor Blüthgen und Julius Kleinmichel.

Werke

  • Werke (Auswahl)
    Absonderliche Geschichten, 1878

  • Schilda. Verse eines Kleinstädters, 1889

  • Das chinesische Buch, Kinderb., 1889

  • Schnurrige Kerle und andere Humoresken, 1890

  • Wie die Soldaten Tiere werden wollten, Ged., 1892

  • Alfanzereien, 1899

  • Das lyrische Tagebuch des Leutnants von Versewitz, Ged., 1901-1904

  • Spatz, Ente und Has, Kinderb., 1904

  • Bismarck als Zensor, 1907

  • Heitere Stunden, 1909

  • Allerlei Schnick-Schnack, 1920

  • Bunte Reihe, 1900

  • Schmutzige Kerle, 1900