Ludwig Helmbold

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Kirchenlieder

Biographie

* 21.1.1532 in Mühlhausen; † 7.4.1598 in Mühlhausen; Sohn eines Wollenwebermeisters; Studium in Leipzig und Erfurt; ab 1550 Schulvorsteher in Mühlhausen; ab 1552 Forts. der Studien in Erfurt; 1562 Konrektor am Erfurter Pädagogium, 1565 in Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt; 1566 Krönung mit dem Dichterlorbeer auf dem Reichstag zu Augsburg durch Maximilian II.; 1570 in Mühlhausen nach Verdrängung durch die Katholiken aus Erfurt aufgrund seines starken evangelischen Glaubensbekenntnisses; ab 1571 Lehrer, dann Diakonus, ab 1586 Superintendent in Mühlhausen.

Werke

  • Geistl. Lieder, 1575

  • 20 dt. Liedlein, 1575

  • Crepundia sacra oder christl. Liedlein, 1578

  • Vom heiligen Ehestande, 1583

  • 30 geistliche Lieder auf die Feste durchs Jahr, 1585

  • Odae sacrae, 1587

  • Offenbarung der Jesuiter, theologische Streitschrift, Mühlhausen 1593

  • Schöne geistliche Lieder über alle Evangelia, hg. v. Benjamin Starke, 2 Bde., 1615