Horst Jäger

Rubriken

Kinderliteratur, Prosa, Stadt- und Regionalgeschichte

Biographie

* 24.3.1928 in Eisenach, † 30.12.2009 in Meiningen, 1934 bis 1938 Volksschule und Realgymnasium in Eisenach, 1948 Abitur, 1948/49 Studium an der Pädagogischen Fachschule für Russischlehrer in Eisenach, Kontakte mit Dozenten und Studenten der Freien Universität Berlin (West), daraufhin 1951 Verhaftung durch das MfS und 1952 Verurteilung zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Sühnemaßnahmen aufgrund des Vorwurfs, mit der "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" konspiriert zu haben, Haft in verschiedenen Vollzugsanstalten und im Haftarbeitslager Preschen, 1954 Haftentlassung und Arbeitslosigkeit, 1955 Metallarbeiter, später kaufmännischer Angestellter, 1956 erneut Lehrer, bis 1959 Fernstudium als Oberstufenlehrer für deutsche Sprache und Literatur am Pädagogischen Bezirkskabinett Weimar auf, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft junger Autoren, seit 1962 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR, 1970 1977 Lehrer an der Betriebsschule des VEB Robotron Elektronik Zella-Mehlis, ab 1977 freiberuflicher Schriftsteller, 1979 Max-Reger-Preis des Bezirkes Suhl; lebte in Hermannsfeld b. Meiningen.

Werke

  • Spuren in der Heide, Weimar 1959

  • Das Tagebuch im Roten Turm, Weimar 1961

  • Niko wird ein Held, Weimar 1964

  • Aus Mercedesleuten werden Rechenelektroniker, 1973

  • Schüsse in den Bergen, Berlin 1977

  • Waffen im Mühlwaldtal, Berlin 1977

  • Ein Blatt fehlte, Berlin 1977

  • Das Geheimnis der Hornschuchs, Berlin 1979

  • Der Wolfgänger, Berlin 1980

  • Die Leute im Wildmoor, Berlin 1980

  • Briefe an Doktor Behrendt, Berlin 1982

  • Treffpunkt Sägemühle, Berlin 1984

  • Der zerbrochene Speer, Berlin 1984, NA 1990

  • Das geheime Büro, Berlin 1990

  • Thüringen zwischen Grabfeld und Rhön, Hildburghausen 1990

  • Abseits der großen Städte 10 Tage durch thüringische Rhön und Grabfeld, mit Peter Ziegler und Bernhard Nieland, Coburg und Hildburghausen 1991

  • Aus frühen Zeiten sagt man ... Bilder aus der Geschichte einer Burg und eines Geschlechts, Erstaufführung 1996.