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In Thüringen lebende junge Lite­ra­ten können sich wie­der am Eoba­nus-Hes­sus- Schreib­wett­be­werb der Stadt Erfurt und der Erfur­ter Herbst­lese betei­li­gen. Die bereits dritte Auf­lage nach dem Reset 2018 steht dabei unter einem neuen Motto, sagt Herbst­lese-Pro­gramm­che­fin Monika Ret­tig. Bis zum 1. Sep­tem­ber heißt es »Schreibt auf, was Euch bewegt!«. Es können ein Pro­sa­text oder bis zu drei Gedichte ein­ge­reicht wer­den. Die Sie­ger präsentieren sich und ihre Werke am 4. Dezem­ber im Kul­tur: Haus Dacheröden.

Das geänderte Leit­mo­tiv ist nicht die ein­zige Neue­rung des Wett­be­werbs. Die Jury hat auch die Alters­gren­zen neu gefasst, erläutert Ret­tig. Wie in den früheren Jahrgängen sind wie­der Talente ab 15 statt wie bis­her ab 18 Jah­ren zuge­las­sen. Auch bei den Älteren wurde auf­ge­stockt – hier von 30 auf 35 Jahre.

Zudem konnte eine Patin für den Wett­be­werb gewon­nen wer­den. Fran­ziska Wil­helm, in Erfurt gebo­rene und inzwi­schen in Leip­zig lebende Schrift­stel­le­rin und Slam­me­rin, hat selbst drei­mal mit Erfolg teil­ge­nom­men. Sie wird nicht nur den Schreib­wett­be­werb als sein diesjähriges Gesicht bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen, sie bie­tet auch einen Work­shop für Nach­wuchs­ta­lente an.

Erfur­ter Herbst­lese e.V. Anger 37
99084 Erfurt

(0361) 644 123 75
kontakt@herbstlese.de
www.herbstlese.de

 

»Ich habe durch den Eoba­nus-Hes­sus-Wett­be­werb und das Junge Lite­ra­tur­fo­rum Hessen-Thüringen viel Unterstützung gefun­den«, sagte Wil­helm dazu. »Über beide Preise habe ich Men­schen ken­nen­ge­lernt, die genauso für Lite­ra­tur bren­nen wie ich. Die Kon­takte bestehen oft noch bis heute – und wenn ich mal einen Rat brau­che, weiß ich, bei wem ich mich mel­den kann. Das ist schon toll.«

Aber neben die­sen Neue­run­gen gibt es bei Eoba­nus Hes­sus natürlich auch Kon­stan­ten. In die­sem Jahr gehören neben Monika Ret­tig wie­der Ingrid Annel (Schrift­stel­le­rin), Anke Engel­mann (Autorin und Jour­na­li­stin), Michael Hel­bing (Kul­tur­re­dak­teur bei der »Thüringer All­ge­mei­nen«), Ellen Scher­zer (Fried­rich- Bödecker-Kreis für Thüringen e.V.) und Hil­de­gard Sei­del (Lei­te­rin der Stadt­bi­blio­thek Nord­hau­sen) der Jury an.

Geblie­ben sind auch die aus­ge­lob­ten Preise. Für die Gewin­ner der drei Haupt­preise ste­hen jeweils 300,00 Euro bereit, die drei Förderpreise sind mit jeweils 100,00 Euro dotiert. Ein Publi­kums­preis für die beste Textdar­bie­tung bei der öffentlichen Preis­ver­lei­hung am 4. Dezem­ber 2020 im Rah­men der »Erfur­ter Herbst­lese« bringt dem Gewin­ner eine süße »Ram­pen­sau« aus den Händen von Kon­di­tor­mei­ster Ste­fan Loben­stein ein. Die Mode­ra­tion des Abends liegt bei Fran­ziska Wil­helm.

Es gibt im Wett­be­werb kein übergeordnetes Thema, zu dem Texte ver­fasst wer­den sol­len, ledig­lich die Ein­gren­zung auf die Gat­tun­gen Prosa und Lyrik. Pro­sa­texte dürfen einen Umfang von maxi­mal 10.000 Zei­chen (inklu­sive Leer­zei­chen) haben, bei der Lyrik können bis zu drei Gedichte ein­ge­reicht wer­den.

Alle Ein­sen­dun­gen wer­den aus­schließ­lich per E‑Mail an

eoba­nus- hessus@herbstlese.de

erbe­ten. Der ein­ge­reichte Text selbst muss als Word-Datei anony­mi­siert sein, erklärt Monika Ret­tig das Pro­ze­dere. Außer­dem ist ein Anschrei­ben erfor­der­lich, in dem Name, Adresse, E‑Mail und Tele­fon, Geburts­da­tum und der Titel des Tex­tes oder der Gedichte ange­ge­ben sind. Zudem bedarf es einer kur­zen Beschrei­bung der Per­son des Autors sowie Anga­ben zu den bis­he­ri­gen lite­ra­ri­schen Aktivitäten.

Als Aus­rich­ter des Wett­be­werbs tre­ten die Stadt Erfurt und der Ver­ein Erfur­ter Herbst­lese auf.

Wei­tere Part­ner sind

  • die Spar­kasse Mittelthüringen,
  • der Fried­rich- Bödecker-Kreis für Thüringen e.V.,
  • die Buch­hand­lung Hugen­du­bel in Erfurt,
  • die Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Thüringen e.V.,
  • der Thüringer Lite­ra­tur­rat e.V.,
  • der Förderverein Humanistenstätte Engels­burg e.V.
  • der Lan­des­ver­band Thü­rin­gen des Ver­bands deut­scher Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler VS in ver.di.

Als Medi­en­part­ner schaf­fen die Thüringer All­ge­meine, Radio F.R.E.I. sowie Radio LOTTE Wei­mar die nötige Öffentlichkeit.

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