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Name

Matthias Vernaldi

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Jango Ganew

Genre
Biografie

* 13.6.1959 in Pößneck; † 9.3.2020 in Ber­lin; von Geburt an durch Mus­kel­schwund behin­dert; Schul­aus­bil­dung in einem Heim in Gotha und im Mari­en­stift Arn­stadt; Fern­stu­dium der Theo­lo­gie; 1978 Grün­dung einer Wohn­ge­mein­schaft in ost­thü­rin­gi­schen Har­t­roda – der Ver­such, unter den Bedin­gun­gen der DDR auch als Schwer­be­hin­der­ter selbst­be­stimmt außer­halb von Ein­rich­tun­gen oder fami­liä­ren Abhän­gig­kei­ten zu leben; 1980–1990 Prä­di­kant bei der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Lan­des­kir­che Thü­rin­gen; 1990 freier Abge­ord­ne­ter und Vor­sit­zen­der des Sozi­al­aus­schus­ses im Gemein­de­rat Wil­den­bör­ten; lebt seit sei­nem Aus­zug aus der Wohn­ge­mein­schaft 1994 in Ber­lin; ab 1995 Öffent­lich­keits­ar­beit für das Bünd­nis für selbst­be­stimm­tes Leben behin­der­ter Men­schen Ber­lin; ab 1999 im Vor­stand von »Ambu­lante Dien­ste e.V.«; Grün­der von »Sexy­bi­li­ties – Sexua­li­tät und Behin­de­rung« bei ASL e.V., seit 2007 Autor und Redak­teur bei »mond­kalb – Zeit­schrift für das orga­ni­sierte Gebrechen«.

Bibliografie

Dezem­ber­fahrt. Auto­bio­gra­phi­scher Roman, 1995;
seit 1980 gele­gent­li­che publi­zi­sti­sche und lite­ra­ri­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen u. a. in »Glaube und Hei­mat«, RIAS Ber­lin (Ps. Jango Ganew), taz, Freitag;

(Bei­träge in Anthologien);
»Nicht für die Schub­lade geschrie­ben«, Ber­lin 1988;
»Auf­bruch im War­te­land«, Strul­len­dorf 1991;
»Lite­ra­tur vor Ort«, 1993;
»Leben mit und ohne Gott«, Mün­chen 2010;
»Kalt­land«, Ber­lin 2011;

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