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Name

Günter Ullmann

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 4.8.1946 in Greiz, † 9. Mai 2009 in Greiz; 1966 Abitur, konnte aus poli­ti­schen Grün­den nicht stu­die­ren, Arbeit auf dem Bau; neben­her Mit­be­grün­der und Mit­glied der Jazz­for­ma­tion „Media Nox“, 1966 erste schrift­stel­le­ri­sche Arbei­ten; Ver­haf­tung nach Pro­te­sten gegen den Ein­marsch der Trup­pen des War­schauer Pak­tes in die CSSR, nach Pro­test gegen die Abschie­bung von Rei­ner Kunze und der Aus­bür­ge­rung von Wolf Bier­mann, Ver­höre und in der Folge psych­ia­tri­sche Behand­lung; Lei­tung des Grei­zer Krei­ses, enge Freund­schaft zu Jür­gen Fuchs, Rei­ner Kunze, Lutz Rathe­now; 1997 Bür­ger­me­daille der Stadt Greiz, lebte in Greiz.

Bibliografie

Stein­schrei. Lyrik, Ber­lin 1990;
Gegen­stimme. Poli­ti­sche Epi­gramme, Ber­lin 1991;
Gegen­stimme. 66 Gedichte und Epi­gramme 1968–1988, Rei­chen­bach 1992;
Licht­kreuze. Zehn Gedichte zu Pla­sti­ken von Elly Viola Nah­ma­cher, Spröda 1992;
Die rote Sonne steht in der Tür. Kurze Prosa, Rei­chen­bach 1993;
Den Hori­zont um den Hals. 66 Gedichte (1968–1988), Löß­burg 1992;
Wenn der Ele­fant so schöne große Ohren hat, Rei­chen­bach 1993;
Aus dem Leben. Minia­tu­ren, Ber­lin 1994;
Ankunft. Gedichte und Epi­gramme 1972–1992, Ber­lin 1993;
Herz­wur­zel. Gedichte, Dres­den 1994;
Der letzte Ver­such. Rück­warts und nicht ver­ges­sen. Poli­ti­sche Prosa und Epi­gramme, Asen­dorf 1994;
Eis­wort Liebe – frühe Lie­bes­ge­dichte, Augs­burg 1994;
Kin­der­ge­dichte, Ber­lin 1994;
Licht­schrei. Gedichte aus drei Jahr­zehn­ten, Pfaf­fen­wei­ler 1995;
Licht­zei­chen. Gedichte aus drei Jahr­zehn­ten, Chem­nitz 1996;
Gedichte, hg. Ibra­him Böhme, Ber­lin 1996;
Licht­stein. Gedichte aus drei Jahr­zehn­ten, Dres­den 1996;
Fla­schen­post. Gedichte, Ber­lin 1996;
Kor­rek­tu­ren. 30 Jahre Schreib­ver­su­che, Ber­lin 1997;
Die Sonne taucht im Was­ser­trop­fen. Gedichte für Kin­der, Bucha bei Jena 1998;
Erd­licht. Gedichte und Prosa, Bucha bei Jena 1999;
Mein Traum­baum, Ahl­horn 2001;
Der Tin­ten­fisch springt über Klas­sen­bänke. Gedichte für Kin­der, Ahl­horn 2001;
Stein­licht: Gedichte, Apho­ris­men, Epi­gramme und kurze Prosa, Ahl­horn 2002;
Gün­ter Ull­mann zum 60ten, Vechta 2004;
Schwarze Schafe lesen Camus, Vechta 2004;
Kirsch­baum vorm Fen­ster, Vechta 2005;
Wol­ken­licht, Ged., Vechta 2006;
Die Wie­der­ge­burt der Sterne nach dem Feu­er­werk, Frank­furt a. M. 2008;

Her­aus­ga­ben:

Die Grei­zer Schule, Ber­lin 1994;
Der Grei­zer Kreis. Eine Antho­lo­gie aus den 70er Jah­ren der ehe­ma­li­gen DDR bis in die Gegen­wart, Vechta 2002;
Die schön­sten deut­schen Kin­der­ge­dichte. Mit Bei­trä­gen von Kunze, Rathe­now, Krüss und vie­len ande­ren. Vechta 2003;
Publi­ka­tio­nen in zahl­rei­chen Lese­bü­chern, Antho­lo­gien und Zeit­schrif­ten.

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