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Name

Bernhard Ludwig Storch

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 14.4.1803 in Ruhla; † 5.2.1881 in Kreuz­wert­heim; Sohn eines Arz­tes; 1817 kauf­män­ni­sche Lehre in Erfurt; 1818–1822 Gym­na­sium in Gotha; 1823–1825 abge­bro­che­nes Theo­lo­gie- und Phi­lo­so­phie­stu­dium in Göt­tin­gen; 1825 Hei­rat mit Erne­stine Schramm, Beginn sei­ner schrift­stel­le­ri­schen Kar­riere; 1827 in Gotha, 1828 in Stutt­gart, anschlie­ßend wie­der in Leip­zig, Redak­teur des »Pla­ne­ten«, Umzug nach Gotha; 1841 Grün­dung eines Ver­lags und einer Buch­drucke­rei, 1844 Kon­kurs; 1850 Grün­dung eines Kin­der­gar­tens in Nord­hau­sen, Ver­bot durch die preuß. Regie­rung; Schrift­stel­ler in Braun­schweig, Geor­gen­thal, Leip­zig, Bam­berg, Regens­burg, Ham­burg, Lübeck, Wands­bek, Freuburg/Unstrut, Würz­burg; 1866 Umzug nach Kreuz­wert­heim am Main, wo er bis zu sei­nem Tod lebte.

Bibliografie

Knos­pen und Blüt­hen, Ged., 1822;
Die drei Flämm­chen oder Die Grün­dung des Klo­sters in Rein­hards­brunn, 1824;
Das Für­sten­haus von Gotha, 1826;
Dur- und Moll­töne, Novelle, 1827;
Die Intri­gue, 1828;
Kunz von Kauf­fun­gen, 1828;
Die Kur­ru­zen, 1828;
Der ewige Jude, o. J.
Heim­ge­brach­tes, auf roman­ti­schen Strei­fe­reien gesam­melt, 1829;
För­bert-Henns. Novelle aus dem Leben eines Wun­der­man­nes der neu­ern Zeit, nach wah­ren Bege­ben­hei­ten dar­ge­stellt, 1830;
Der Schmied, Roman, 1830;
Die Fana­ti­ker, Roman, 1830;
Der Glocken­gie­ßer, Novelle, 1830;
Der Frei­knecht, Roman, 3 Bde., 1830–1832;
Erzäh­lun­gen, Novel­len, Sagen, 2 Bde., 1832;
Der Frei­beu­ter, Roman, 3 Bde., 1832, NA 1856;
Die Schmugg­ler / Die Rück­kehr aus dem Bade, Nov., 1832;
Die Königs­braut, Roman, 2 Bde., 1832;
Malers Traum, Novelle, 1832;
Die Beguine, 3 Bde., 1833;
Der Diplo­mat, Nov., 1834;
Pau­line von Bel­sis, Erz., 1834;
Novel­len, 4 Bde., 1834;
Der Fluch des Urahn, 2 Bde., Nov., 1835;
Der Kar­ri­ka­tu­rist, Nov., 2 Bde., 1835;
Win­ter­flora, Nov., 2 Bde., 1835 u. 1836;
Ore­stes in Paris, Nov., 1836;
Berg­mül­lers Rös­chen. Bestrafte Untreue, Nov., 1836;
Der Jacobstern. Mes­siade, 4 Teile, 1836–1838;
Licht und Nacht, 2 Bde., 1837;
Die Hei­de­schenke, 3 Bde., 1837;
Zim­mer­gar­ten, Erz., 1838;
Die Feu­er­schlange. Der Pro­phet Thü­rin­gens, 1840;
Phan­ta­sie­ge­mälde, 1840;
Der Phi­lo­lo­gen­ver­ein von Gotha. Blät­ter der Erin­ne­rung, 1840;
Fal­ken­berg, Roman, 1840;
Nepen­thes, 4 Bde., Nov. u. Erz., 1841;
Neue­ste Novel­len, 1841;
Wan­der­buch durch den Thü­rin­ger Wald, 1841, NA 1842, erw. NA 1851;
Bil­der­buch für die Jugend. 96 Dar­stel­lun­gen aus der Geo­gra­phie, Natur­ge­schichte und Merk­wür­dig­kei­ten, 1841;
Thü­rin­gi­sche Chro­nik, 4 Hefte, 1841–1843;
Frie­den­stein. Gedenk­buch, 1843;
Der Thü­rin­ger Sän­ger­bund. Blät­ter der Erin­ne­rung, 1843;
Max von Eigl, Roman, 3 Bde., 1845;
Aller­lei Geschich­ten, 2 Bde., 1845;
Alma­nach für die rei­fere Jugend der höhe­ren Stände, 1846;
Was euch beliebt, Erz., 2 Bde., 1846;
Ein deut­scher Lein­we­ber. Zeit- und Lebens­bil­der aus der ersten Hälfte des 16. Jahr­hun­derts, 3 Abt., 9 Bde., 1846–1850;
Das Pfarr­haus zu Hal­lun­gen oder Die Ele­mente des Chri­stent­h­ums, Nov., 1851;
Leute von Gestern. Lebens­bil­der aus der jüng­sten Ver­gan­gen­heit, 3 Bde., 1852;
Geschichte Kai­ser Carls des Fünf­ten, 1853;
Am war­men Ofen, Erz. u. Nov., 2 Bde., 1854;
Gedichte, 1854;
Die Köni­gin, Roman, 3 Bde., 1858;
Santa Eli­sa­beth. Land­grä­fin von Thü­rin­gen, 1860;
Brü­der­li­cher Gruß und Glück­wunsch zur Ein­wei­hung der Loge die zwei Säu­len am Stein im Ori­ent Würz­burg, 1871;
Bal­la­den- und Roman­zen-Schatz, 1873;
Wäl­der, Fel­der, Ber­ges­höhn. Eine Antho­lo­gie Thü­rin­ger Mund­art­dich­tung, hg. Karl-Heinz Sper­schnei­der, Bei­trag, Leip­zig 1969;

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