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Name

Gisela     Kraft

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 28.6.1936 in Ber­lin; † 5.1.2010 in Bad Berka bei Wei­mar; 1956–1959 Aus­bil­dung in Schau­spiel und Euryth­mie, 1969–1972 Büh­nen­ar­beit, dane­ben Jobs, 1972–1978 Stu­dium der Islam­wis­sen­schaft, Pro­mo­tion, 1978–1983 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Islam­wis­sen­schaft der FU Ber­lin, 1982 Werk­ver­trag an der Schau­bühne Ber­lin, Mit­ar­beit in der Initia­tive Künst­ler für den Frie­den, 1983 Col­lage PAXMUNDI in der Wald­bühne Ber­lin, 1984 Über­sied­lung nach Berlin/DDR, seit­dem frei­schaf­fende Schrift­stel­le­rin, Nach­dich­tun­gen aus dem Tür­ki­schen, 1997 Umzug nach Wei­mar, Mit­glied des P.E.N. – Zen­trums Deutsch­land, Wei­mar-Preis 2006; 2009 Chri­stoph-Mar­tin-Wie­land-Über­set­zer­preis für die Über­set­zung des Lyrik-Ban­des »Namen der Sehn­sucht« des tür­ki­schen Dich­ters Nâzim Hik­met; Nach­lass im Goe­the-und-Schil­ler-Archiv Wei­mar.

Bibliografie

Die Über­fahrt des Fran­zis­kus, Kas­sel 1977;
Eines Nachts in der Zeit, Gedichte, Ber­lin 1979;
Die Schlange Gedächt­nis, Mär­chen, Ber­lin 1980;
Wovon lebt der Mensch, Spiel­text, Kas­sel 1980;
Istan­bu­ler Minia­tu­ren, Gedichte, Düs­sel­dorf 1981;
Aus dem Mauer-Diwan, Gedichte, Düs­sel­dorf 1983;
Schwarz­wild. Geschich­ten, Ber­lin 1983;
Müll­name oder Vom Abschied der Gegen­stände, Erz., Düs­sel­dorf 1984;
An den zeit­lo­sen Gelieb­ten, Gedichte, Düs­sel­dorf 1985;
Katze und Der­wisch, Gedichte, Ber­lin u. Wei­mar 1985, erw. NA 1989;
Sint­flut, Mär­chen und Träume, Halle/Saale 1990;
Pro­log zu Nova­lis, Roman, Ber­lin u. Wei­mar 1990;
West-Öst­li­che Couch. Zwei­er­lei Lei­dens­wei­sen der Deut­schen, Noten und Abhand­lun­gen, Ber­lin 1991;
Keil­schrift, Gedichte, Ber­lin u. Wei­mar 1992;
Zu macht­schla­fe­ner Zeit, poli­ti­sches Frag­ment, Ber­lin 1994;
Madon­nen­suite, Roman­ti­ker-Roman, Leip­zig  1998;
Prinz und Python, Erz., Düs­sel­dorf 2000;
Schwarz wie die Nacht ist mein Fell, Kat­zen­verse & Col­la­gen, Jena 2001;
Rund­ge­sang am Neu­jahrs­mor­gen. Eine Fami­li­en­chro­nik, Wei­mar 2001;
Matrix, Gedichte, mit Wal­ter Sachs, Düs­sel­dorf 2003;
Pla­net Nova­lis, Roman, Leip­zig 2006;
Aus Mut­ter Ton­ant­zins Koch­buch, 33 Gedichte, hg. von Jens-Fietje Dwars, mit Ull­rich Pann­dorf, Jena 2006;
Wei­ma­rer Stö­rung. Gedichte aus dem Nach­laß, Wei­mar 2010;

Nach­dich­tun­gen aus dem Tür­ki­schen

Aras Ören, Aziz Nesin, Bekir Yil­diz, Fazil Hüsnü Daglarca, Nazım Hik­met, Pir Sul­tan Abdal, Vasif Öngö­ren, Yunus Emre

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