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Detlef Jena

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Biografie

* 5.5.1940 in Wit­ten­berge, 1960–1965 Stu­dium der Geschichte und Kunst­ge­schichte in Jena und Halle, beson­dere Beschäf­ti­gung mit der Geschichte Ost­eu­ro­pas, 1970 Pro­mo­tion, 1979 Habi­li­ta­tion, 1981 Dozent in Halle, 1982 Beru­fung an die Uni­ver­si­tät Jena, 1985 ordent­li­cher Pro­fes­sor für Ost­eu­ro­päi­sche Geschichte, 1986–1990 Direk­tor der Sek­tion Geschichte an der Uni­ver­si­tät Jena, 1991 Ent­las­sung aus dem Uni­ver­si­täts­dienst, ab 1999 Gast­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Paris, seit 2000 im Vor­ru­he­stand, seit 1993 Kolumne „Mar­gi­na­lien zur Geschichte“ in der „Thü­rin­gi­schen Lan­des­zei­tung“, lebt in Rockau b. Eisenberg.

Bibliografie

Die anti­kom­mu­ni­sti­sche und aggres­sive Außen­po­li­tik des deut­schen Faschis­mus gegen­über der Sowjet­union in den Jah­ren 1933 bis 1941 und der sowje­ti­sche Kampf gegen die Aus­wei­tung des Krie­ges. Ein Bei­trag zur Geschichte der deutsch-sowje­ti­schen diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen in der ersten Peri­ode des Zwei­ten Welt­krie­ges, Halle (Saale) 1970;
Mar­xis­mus und bür­ger­li­cher Libe­ra­lis­mus in Russ­land am Ende des 19. und zu Beginn des 20.  Jahr­hun­derts. Ein Bei­trag zur Dar­stel­lung der ideo­lo­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zung W. I. Lenins mit dem bür­ger­lich-libe­ra­len Wesen des »lega­len Mar­xis­mus« (1894 – 1901) im Pro­zess der For­mie­rung der Par­tei der Bol­sche­wiki, Halle (Saale) 1970;
Kurt Eis­ner. Der Geheim­bund des Zaren. Der Königs­ber­ger Pro­zeß wegen Geheim­bün­de­lei, Hoch­ver­rat gegen Ruß­land und Zaren­be­lei­di­gung vom 12. bis 25. Juli 1904, Ber­lin 1988;
Georgi Walen­ti­no­witsch Ple­ch­a­now, Bio­gra­phie, Deut­scher Ver­lag der Wis­sen­schaf­ten, Ber­lin 1989;
Die rus­si­schen Zaren in Lebens­bil­dern, mit Rai­ner Lind­ner, Graz-Wien-Köln 1996;
Spu­ren der Geschichte – Napo­leon in Thü­rin­gen. Erin­ne­run­gen – Denk­mä­ler – Natur – Wan­der­wege, mit Rüdi­ger Stolz, ReFIT, Jena 1996;
Maria Paw­lowna – Groß­her­zo­gin an Wei­mars Musen­hof, Bio­gra­phie, Graz-Wien-Köln-Regens­burg 1999;
Die Zarin­nen Ruß­lands 1547–1918, Graz-Wien-Köln-Regens­burg 1999, [est­ni­sche Aus­gabe, Tal­lin 2000, rus­si­sche Aus­gabe, Mos­kau 2006];
»Die Welt, obgleich sie wun­der­lich…« – Mar­gi­na­lien zur Geschichte, Ver­lag Bus­sert und Sta­de­ler, Jena 2000;
Ach Luise… Die Frei­herrn von Zie­ge­sar, Ruß­land und der par­la­men­ta­ri­sche Kon­sti­tu­tio­na­lis­mus in Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach in der ersten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts, Jena 2001;
Potem­kin. Favo­rit und Feld­mar­schall Katha­rina der Gro­ßen, Mün­chen 2001 (Mos­kau 2007);
Lexi­kon der rus­si­schen Kul­tur, Mit­au­tor, Darm­stadt 2002;
Die fran­zö­si­sche Revo­lu­tion und das Pro­jekt der Moderne, Mit­au­tor, Wien 2002;
Ruß­land – Kon­ti­nui­tät, Kon­flikt und Wan­del, Mit­au­tor, Mün­chen 2002;
Katha­rina Paw­lowna. Groß­für­stin von Ruß­land – Köni­gin von Würt­tem­berg, Ver­lag Fried­rich Pustet, Regens­burg 2003 (Mos­kau 2006);
Zar Iwan VI. Der Gefan­gene von Schlüs­sel­burg, Uni­ver­si­tas, Mün­chen 2004;
Die Wei­ma­rer Zarin. Erzäh­lung, Jena 2004;
Das Wei­ma­rer Quar­tett. Die Für­stin­nen Anna Ama­lia, Louise, Maria Paw­lowna, Sophie, Ver­lag Fried­rich Pustet, Regens­burg 2007;
Napo­leon – Rei­se­wege in Thü­rin­gen, mit Rüdi­ger Stolz, Wei­mar 2007;
Köni­gin Olga von Würt­tem­berg. Glück und Leid einer rus­si­schen Groß­für­stin, Ver­lag Fried­rich Pustet Regens­burg 2009;
Carl Fried­rich. Groß­her­zog von Sach­sen-Wei­mar-Eisen­ach, Ver­lag Fried­rich Pustet, Regens­burg 2013;
Wie das Vor­über­schwe­ben eines lei­sen Traum­bilds – Goe­the, Wei­mar und das Wör­lit­zer Gar­ten­pa­ra­dies, Wei­maer Ver­lags­ge­sell­schaft, Wies­ba­den 2017;
Wei­mar – Kleine Stadt­ge­schichte, Ver­lag Fried­rich Pustet, Regens­burg 2019;
»Das Men­schen­glück, es ist ein Traum« – Eine Stu­die zu Goe­thes Begeg­nun­gen mit dem Für­sten Charles Joseph de Ligne, dem »fro­he­sten Mann des Jahr­hun­derts«, in Wei­mar und im böh­mi­schen Teplitz, Mar­burg 2019 / 2.überarbeitete Auf­lage, Mar­burg 2021;

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