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Name

Johannes Daniel Falk

eigentlicher Name

Pseudonym/e

Biografie

* 28.10.1768 in Dan­zig;
† 14.2.1826 in Wei­mar;
Theo­loge, Schrift­stel­ler, Kir­chen­lied­dich­ter, Begrün­der der Jugend­so­zi­al­ar­beit;
Sohn eines Perücken­ma­chers;
Lehre als Perücken­ma­cher;
Besuch des Gym­na­si­ums in Dan­zig;
Sti­pen­dium des Dan­zi­ger Sena­tes, ab 1791 Stu­dium der Theo­lo­gie, Phi­lo­lo­gie und Lite­ra­tur in Halle/Saale;
1797 Pri­vat­ge­lehr­ter und Schrift­stel­ler in Wei­mar, Bekannt­schaft mit Goe­the, Her­der und Wie­land;
ab 1806 Auf­gabe der lite­ra­ri­schen Tätig­keit und Hin­wen­dung zu sozia­lem Enga­ge­ment;
1806 Ernen­nung zum besol­de­ten Lega­ti­ons­rat durch den Groß­her­zog;
1813 Grün­dung der »Gesell­schaft der Freunde in der Not« zur Unter­stüt­zung armer und ver­wai­ster Kin­der;
nach dem Tod von vier eige­nen Kin­dern wurde er zum »Vater der eltern­lo­sen Kin­der«, von denen er viele in sei­nem Haus auf­nahm, 1817 bezog er daher eine grö­ßere Woh­nung;
in den fol­gen­den Jah­ren star­ben die letz­ten bei­den eige­nen Kin­der;
1823–1825 Bau eines Hau­ses für die Jugend, das den Namen »Luther­hof« trug, der ersten Ein­rich­tung die­ser Art in Deutsch­land.

Bibliografie

Die hei­li­gen Grä­ber zu Rom und Die Gebete, Gedichte, 1796;
Taschen­buch f. Freunde des Scher­zes u. der Satire, 1797 bis 1800;
Der Mensch und Die Hel­den. 2 Gedichte, 1798;
 
Sati­ren, 3 Bde., 1800;
 
Pro­me­theus, Gedicht, 1803;
 
Amphi­tryon. Lust­spiel, 1804;
 
Leben, wun­der­bare Rei­sen und Irr­fahr­ten des Johan­nes von der Ost­see, 1805;
 
Kriegs­büch­lein. Dar­stel­lung der Kriegs­drang­sale Wei­mars in dem Zeit­raum von 1806–13 nach den Schlach­ten von Jena, Lüt­zen und Leip­zig, 1815;
Aus­er­le­sene Werke, hg. von Adolph Wag­ner, 3 Tle., 1819;
 
Volks­spie­gel zu Lehr und Bes­se­rung, 1826;
 
Der all­ge­meine christ­li­che Glaube, 1827;
 
Dr. Mar­tin Luther und die Refor­ma­tion in Volks­lie­dern, 1830;
Goe­the aus näherm per­sön­li­chen Umgange dar­ge­stellt 1832;
Gehei­mes Tage­buch oder Mein Leben vor Gott, 1. Tl., 1818–20 / 2. Tl., 1821/22;
 
Erzie­hungs­schrif­ten, hg. von Rudolf Ekkart, 1913;
 
Dich­tun­gen für das Volk und für die Jugend, 2 Bde., 1915–17;
 
Die Hei­den, 1917;
 
Erzäh­lun­gen für die Jugend, 1920;

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